Was darf die Satire?

Alles!

Kurt Tucholsky

Loveparade 2010 in Duisburg - Geld, Gier und Größenwahn!

Als ich zum ersten Mal hörte, daß die Loveparade auf dem ehemaligen Güterbahngelände abgehalten werden soll, wollte ich meinen Ohren nicht trauen, aber so richtig wundern konnte ich mich, als Leid geprüfter Duisburger darüber auch nicht.
Natürlich war das Gelände völlig ungeeignet, aber spätestens seit Herr Sauerland Oberbürgermeister ist, werden staubsaugerartig alle Veranstaltungen, die andere Städte nicht ausrichten wollen, nach Duisburg geholt.
Dass die so schon finanziell völlig ausgeblutete Stadt meistens draufzahlt, wird dabei großzügig in Kauf genommen, Hauptsache Herr Sauerland kann eine seiner berüchtigten Reden halten.
Daran hatte man sich eigentlich schon gewöhnt, doch bei der Loveparade lagen die Dinge anders.
Diesmal winkte sogar Profit! Wie meistens bei anfangs unkommerziellen, ideellen Ideen war die Loveparade von Geldhaien längst zur Geldmaschine umfunktioniert worden. Was der Grund dafür war, daß die früher, wie ein Karnevalszug, frei zugängliche und kostenlose Veranstaltung, zwecks Abkassierung der Besucher, eingezäunt werden musste.
Was ihr nicht nur den Reiz nahm, sondern auch für Besucher gefährlich machte. Aber wie immer wenn der Mammon winkt, wurde dies billigend in Kauf genommen wurde.
Kein Wunder, daß angesichts der zu erwartenden Riesengewinne die Veranstalter nervös wurden, als einige Städte abwinkten.
Händeringend wurde nach einem Veranstaltungsort gesucht, wobei die Profilneurose unseres Bürgermeisters den Loveparade-Ausrichtern sehr gelegen kam.
Bei der nach der Katastrophe stattgefundenen Pressekonferenz, wurde erstaunlicherweise nicht danach gefragt, aber mich würde schon interessieren, wie viel die Stadt vom Profit der Loveparade abbekommen hat.
Der natürlich auch der Grund dafür war, daß die Veranstaltung, trotz all der Toten und Verletzten, lustig weiterging.
Bei Abbruch, hätte man den Besuchern nämlich das Eintrittsgeld VVK 28 Euro zzgl. VVK-Gebühren, AK 35 Euro zurückzahlen müssen, was übrigens auf der Pressekonferenz ebenfalls im Dunklen blieb.
Für Einige dürfte sich die Sache jedenfalls, trotz all der Toten ausgezahlt haben, wobei diese sich unter den Personen befinden dürften, die gegen einen Abbruch waren.
Das dies zum Schutz der Besucher geschehen sei ist lächerlich, weil es genügend Beispiele gibt, wo so etwas problemlos geklappt hat.
Es ist beschämend, daß selbst die Presse diese vorgeschobene Begründung zu akzeptieren scheint.
Vermutlich wird alles so laufen wie immer. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, das Gericht verhängt ein paar eher symbolische Strafen, ein paar Leute treten von ihren Ämtern zurück und dürfen sich über ihre Pension freuen, die vermutlich noch durch die Schmiergelder von der Loveparade versüsst wird. Es ist einfach zum Kotzen! 

Diesen Artikel habe ich als Leserbrief an die WAZ, FAZ und den Spiegel geschickt.

Wetten, dass sie ihn nicht veröffentlichen! 

Neues von der Räuberbande

Dass wir in einem System leben, das darauf basiert, dass es vielen Menschen schlecht geht, damit es wenigen Menschen gut geht, dürfte mittlerweile jeder halbwegs Intelligente Zeitgenosse begriffen haben. Welcher von beiden Gruppen sich „unsere“ Regierung verpflichtet fühlt wohl auch.
Unproduktive Elemente, die nicht zur weiteren Vermögenssteigerung dieser privilegierten Elite beitragen können, passen nicht in´s System und müssten eigentlich eliminiert werden, was sich aber nur schwer bewerkstelligen lässt, da man, wenn auch nur zum Schein, ein christliches Weltbild vortäuscht, das solche Genozide bekanntlich verbietet.
Allerdings besteht die Möglichkeit, den Ärmsten der Armen die Lebensumstände noch weiter zu verschlechtern, so dass sie vielleicht freiwillig aus ihrem freudlosen Leben scheiden.
Dieser Gedanke scheint „unserer“ absolut elitehörigen Regierung nicht ganz fremd zu sein, wie ihr neuer "Feldzug gegen die Armut" beweist.
Während sie ihrer Klientel weiter zuarbeitet, indem z.B. durch die Bankenrettung deren Vermögen sichert, auf Vermögenssteuer verzichtet und Millionärskindern Stipendien auf Kosten der Bafög-Bezieher erteilt, sollen Hartz4 Empfängern die Mieten gekürzt und Behinderten die Privilegien zusammengestrichen werden.
Was geht in den Köpfen dieser Asozialen vor, die Behinderten Gelder und Privilegien, die im Vergleich mit den Geschenken an die Reichen, Peanuts sind, kürzen wollen.
Ich finde, man müsste diese abartigen Monster sofort von ihren Posten entfernen und einer ihren Äusserungen angemessenen Tätigkeit zuführen, am besten in einem Steinbruch oder als Rudersklave auf einer Galeere (und wenn man sie extra dafür bauen müsste).
Am liebsten wäre diesen versehentlich aufgezogenen Nachgeburten vermutlich, wenn man sich dem Suizid verweigernde Hartz4 Empfänger und Behinderte kasernieren würde. Dadurch könnten nicht nur erhebliche Kosten gespart, sondern auch für ein adretteres Erscheinungsbild auf den Straßen gesorgt werden, das durch die manchmal abgenutzte Kleidung und oft störenden Behinderungen der Betroffenen, manchmal arg getrübt wird.
Beim Lagerbau, könnte man bestimmt auf noch vorhandene Pläne zurückgreifen, deren Durchführung dank der vorhandenen Erfahrungen, vermutlich problemlos zu bewältigen wären.
Die beiden unteren Fotos zeigen derartige, frühere Anlagen.

 

Die Agenturmeldungen zum obigen Artikel:

Nach der Empfehlung einer Expertengruppe des Arbeitsministeriums sollen die Kommunen künftig selbstständig in Satzungen bestimmen, welche Mietkosten sie Hartz-IV-Empfängern bezahlen. So könnte der Wohnungsanspruch für Alleinstehende auf nur noch 25 Quadratmeter beschränkt werden. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag hervor, die der "Financial Times Deutschland" (FTD) vorliegt. Derzeit gilt ein Richtwert von 45 Quadratmetern. Hinter den Sparvorschlägen steht der Versuch, die klammen Kommunen zu entlasten. Die in diesem Jahr eingesetzte Gemeindefinanzkommission soll dazu im Herbst ihren Bericht vorlegen.

Sparen bei Behinderten
Die Mietkosten zu senken ist nur ein Vorschlag für die klammen Kommunen. Die "Arbeitsgruppe Standards" hat in ihrem Zwischenbericht zahlreiche weitere Sparideen gesammelt: Behinderte könnten etwa nicht mehr kostenlos Bus und Bahn nutzen dürfen, und der Zugang zu Behindertenwerkstätten könnte für alle beschränkt werden, die einen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente haben. Was von den über 200 anderen Ideen umgesetzt wird, ist offen - neben dem Arbeitsministerium müssen auch noch andere Fachressorts die Vorschläge prüfen.

Von den Franzosen lernen?

Was sind Staaten ohne Gerechtigkeit anderes als große Räuberbanden?
Augustinus von Hippo (354 - 430)

Die politische Klasse hat sich den Staat zur Beute gemacht
Hans Herbert von Arnim

Wie vielen Menschen mag die Erfahrung das Gemüt erschüttern, dass die Hochstehenden, die die Geschicke der Völker leiten, nicht zugleich die Einsichtigen, noch weniger die Guten, sondern oft die Eigennützigsten und Unbedenklichsten sind.
Ricarda Huch (1864 – 1947)


In den vergangenen beiden Jahrzehnten hat die Ungleichheit an verfügbaren Grundgütern der Lebensgestaltung, an Einkommen, an Vermögen, an Lebenschancen dramatisch zugenommen.
Während seit Ende der 1970er Jahre die Real-Einkommen der Arbeitnehmer stagnieren oder sogar zurückgegangen sind, haben sich die Einkommen und vor allem die Vermögen an der Spitze vervielfacht.
Vor 20 Jahren waren Manager-Gehälter in der Größenordnung des 50fachen eines Facharbeiters üblich, heute bewegen sie sich in der Größe des 500fachen.
Offenbar hat hier ein Dammbruch in Sachen Umverteilung, von unten nach oben stattgefunden, den unsere Politiker zu verantworten haben.
 
Sie dienen nur noch einer kleinen Geldelite, deren Interessen sie gegen den Willen der Mehrheit konsequent vertreten.
Nach ihrer Wahl, werden sie von dieser Geldelite sofort mit Geld gefügig gemacht, oder wie die jüngsten Beispiele beweisen, auf lukrative Posten gehievt.
Eine bittere Erkenntnis, denn mit Wahlen ist dagegen kaum etwas auszurichten.
Aber wie entledigt man sich dieser Räuberbanden wieder?
Vielleicht sollte man aus der Geschichte lernen. Die Franzosen haben es ja schließlich auch schon mal geschafft.

 
In Museen dürften bestimmt noch ausreichend viele Guidotinen vorhanden sein.  

 

Danke Vulkan?

Dass ich das noch erleben durfte. Endlich mal wieder ein perfekt blauer Himmel, ohne die gewohnten Kondensstreifen, die sich bis Mittags üblicherweise zu einer geschlossenen Wolkenschicht ausweiten.
Die Flugpassagiere dürften das anders gesehen haben, aber die große Mehrheit hat eben von dem durch das Flugverbot ermöglichten klaren Himmel profitiert. Von den durch Fluglärm geplagten Flugplatzanrainern mal ganz abgesehen.
Aber war wirklich der Vulkanstaub der einzige Grund für das überaus vorsorgliche Handeln unserer Politiker, oder steckt vielleicht doch mehr dahinter? OK, wenn es um die Banker geht, reagieren sie ähnlich schnell und entschlossen, aber sonst lassen sie sich bekanntermaßen erheblich mehr Zeit, oder tun gar nichts. Jedenfalls, wenn es um das Wohl des „normalen“ Bürger geht.
Zufälligerweise (?) begann am 12. April 2010 nämlich das größte Nato-Luftmanöver "Brilliant Ardent 2010". Parallel dazu lief das Seemanöver "Brilliant Mariner”. Da im Krisenfall der europäische Luftraum ebenfalls für Zivilflüge gesperrt würde, hat man den Vulkanausbruch möglicherweise zum Anlass genommen, den Militärs endlich mal realistische Bedingungen zu schaffen. Davon haben diese bestimmt schon immer geträumt. Diese gewaltigen Luft- und Seemanöver der NATO wurden nicht einmal mit einer Minute Fernseh-Sendezeit in der EU bedacht. Nichts, gar nichts davon im Fernsehen. Sehr ungewöhnlich, wenn sonst über jedes Manöver ausführlich berichtet wird.
Für diese Luftübungen wurde sozusagen der gesamte europäische Luftraum benötigt. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass sich Luftlinien wie EasyJet und RyanAir in ihren Internet-Buchungsportalen mit prophetischen Gaben auszeichneten. Dort kann man ab dem 22. April wieder Flüge buchen. Woher wissen die Fluglinien, dass der Vulkan dann nicht mehr spuckt? Aber zufällig endet das NATO-Luftmanöver "Brilliant Ardent 2010" am 22. April 2010, welch ein Zufall.
Immerhin waren an der Übung nicht nur Schlachtschiffe, sondern auch U-Boote beteiligt. Seltsamerweise waren gerade jene Länder an den Kriegsübungen beteiligt, die zuerst und vor allem der Vulkanasche ausgesetzt waren: Frankreich, Belgien, Dänemark, BRD, Holland, Polen, Spanien, Groß Britannien, USA – und als Partnerland Schweden.
Was nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass über das vielleicht größte Luft- und Seemanöver der NATO, wie schon erwähnt, mit keiner Sekunde Sendezeit berichtet wurde, während zur gleichen Zeit ständig Flugverbote und Flughafenschließungen bekannt gegeben wurden. Es fällt auf, dass immer nur kurzfristig Flughäfen für Start- und Landungen geöffnet werden bzw. wurden, obwohl sich die Lage in der gesamten Zeit nicht verändert hatte bzw. keinerlei Staub von den Piloten wahrgenommen wurde. D. h. also, dass die geheimen Flugoperationen der Nato den Luftraum benötigten, was immer sie mit den so genannten Übungen im Schilde führten bzw. führen.
Und so kann man davon ausgehen, dass der Vulkan zum Ende der NATO-Luftübungen am Donnerstag den 22. April 2010 nicht mehr ganz so gefährlich "speien" wird. Die Vulkanasche wird sich in Wohlgefallen auflösen wie sich die "tödliche" Schweinegrippe verflüchtigte, nachdem 95 Prozent aller Deutschen sich der Impfbank verweigert hatten. Natürlich ist das alles nur Spekulation, aber mal ehrlich, wundern würde es uns nicht mehr.

Sensationeller Fund in Pompeji

 
Sind Zeitreisen doch möglich? Das Fresco, das vor einigen Tagen bei Ausgrabungen in Pompeji entdeckt wurde, könnte möglicherweise als Indiz dafür dienen. Die auf dem Wandgemälde dargestellten Personen ähneln jedenfalls frappierend unserer Bundeskanzlerin und ihrem Stellvertreter. Aber woher sollte der Künstler, der das Bild vor mehr als 2000 Jahren gemalt hat, die Beiden gekannt haben? Da die Quantenphysik Zeitreisen nicht ausschließt und unsere Kanzlerin bekanntlich Quantenphysikerin (Quanten bedeuten in diesem Zusammenhang nicht Füsse) ist, könnte vielleicht eine diesbezügliche Verbindung bestehen. Gerüchte, dass der neue Teilchenbeschleuniger Cern bei Genf (Large Collidier) auch für Zeitreise-Experimente genutzt werden soll, gab es schon früher. Dazu passt auch ganz gut, dass dieser Beschleuniger angeblich repariert werden musste und deshalb für Monate der Öffentlichkeit nicht zugänglich war. Aber warum hat unsere Kanzlerin dann ausgerechnet ihren Vizekanzler mitgenommen, der sie ja bei einem Fehlschlag des Experiments hätte vertreten müssen. Möglicherweise hat er sie selbst dazu aufgefordert, denn so konnte er an Ort und Stelle überprüfen, ob seine Dekadenz-Vorwürfe in Richtung Hartz4-Empfänger richtig waren. Wie das Fresco eindrucksvoll verdeutlicht, hat es den Beiden gut in Pompeji gefallen und vermutlich ist schon bald mit einer Wiederholung ihrer Zeitreise zu rechnen. Hoffentlich, denn wenn wir Glück haben, bricht dann gerade der Vesuv aus.


Die Inselträume des Dr. Schlarmann

FDP- und CDU Politiker haben Griechenland aufgefordert, zwecks Schuldentilgung, ein paar Inseln zu verkaufen. Am besten an Deutschland, das vermutlich sowieso (wie immer), für den Löwenanteil der EU-Finanzhilfen aufkommen muss. So wäre Beiden geholfen, Griechenland wieder flüssiger und wir hätten neben Mallorca noch weitere deutschsprachige Enklaven im Mittelmeer, was schon wegen unseres schlechten Wetters sehr zu begrüßen wäre. OK, unsere früheren Versuche einen Platz an der Sonne zu ergattern waren nicht gerade von langer Dauer, aber dieses Mal, mit Genehmigung der Finanzmärkte und der EU, müsste es eigentlich klappen. Ein interessantes Objekt wäre Kreta, das von der Größe vergleichbar mit Mallorca und dessen Bevölkerung schon vertraut mit uns ist. Wenn man bedenkt, was uns diese Eroberung zwischen 1941 und 1945 gekostet hat, könnte man die jetzt erforderlichen Aufwendungen als Schnäppchenpreis bezeichnen. Im Gegensatz zu damals, sollten wir aber diesmal auf eine Besetzung von ganz Griechenland verzichten, was alleine schon wegen dessen enormer Verschuldung bestimmt nicht ratsam wäre. Ob man gebürtigen Kretern die Möglichkeit einräumt Deutsche zu werden, oder ihnen nur eine begrenzte Aufenthaltsgenehmigungen erteilt, müsste natürlich noch, nach erfolgtem Kauf der Insel, ausführlich diskutiert werden. Aber ganz so weit sind wir ja noch nicht. Auch wenn einige Stimmen den Politikern unter Führung des Herrn Dr. Schlarmanns (CDU), der die Idee des Inselverkaufs aufbrachte, Unsensibilität unterstellen, hat der Gedanke doch einigen Charme. Der in den Vierzigern begonnene Versuch, den Griechen deutsche Ordnung und Disziplin zu vermitteln, könnte fortgesetzt und möglicherweise doch noch zum Erfolg gebracht werden. Wie sagte schon unser alter Kaiser Wilhelm II: „Am deutschen Wesen, soll die Welt genesen!“ Dass ihm diese Bemerkung damals übelgenommen wurde verwundert nicht, angesichts der Anfeindungen denen sich jetzt Herr Dr. Schlarmann ausgesetzt sieht. Vielleicht sollte man ihm und seinen Gesinnungsgenossen einen Erholungsurlaub in Griechenland spendieren.

Guido for Kaiser?

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Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet unser Guido von Dekadenz redet. Aber gut, Angriff war ja schon immer die beste Art der Verteidigung. Dass er auch gerne so viele männliche Hormone wie z. B. Frau Künast hätte, kann man ihm nicht verdenken, aber muss er deshalb sein weibliches Naturell verleugnen und den wilden Mann spielen?
Um Wähler zu gewinnen ist ihm anscheinend jedes Mittel recht, auch wenn es sich dabei um einen Rückfall in alte Zeiten handelt. Ein wenig erinnert er dabei an unseren alten Kaiser Wilhelm den II, der wegen seines verkrüppelten Arms ebenfalls besonders Taff erscheinen wollte. Seine „Hunnenrede“ hat damals mindestens so viel Staub aufgewirbelt wie Guidos aktuelle Hartz 4 Empfänger Schelte. OK, Wilhelms Aufforderung an die Truppe, keine Gefangenen zu machen, war vielleicht noch etwas heftiger, aber Guidos Entgleisungen sind auch nicht ohne. Wenn es nach ihm ginge, müssten Bedürftige wieder, wie damals zu Kaisers Zeiten, um Brot und Suppe betteln.
Der Meinung ist wohl auch ein Grossteil der FDP Wählerschaft, die überwiegend zu den betuchteren Schichten unserer Gesellschaft gehört.
Offenbar werden Herzlose schneller als andere vermögend, was zumindest zum Teil auch an deren Bereitschaft Schwächere unterzubuttern liegt. Das Schwule bis vor wenigen Jahrzehnten auch noch ihre Opfer waren, hat Guido anscheinend erfolgreich verdrängt.
Wer die wirklichen Asozialen sind, weiß Guido garantiert nicht erst seit der Bankenkrise, aber es ist natürlich erheblich weniger gefährlich auf die Schwachen unserer Gesellschaft einzudreschen. Die besitzen weder Kapital noch Medienmacht und das ist es doch worauf es einem Guido Westerwelle ankommt. Weniger Spenden sind jedenfalls nicht zu befürchten, wenn man Hartz 4 Empfänger diffamiert. Wer arbeitet muss mehr verdienen als der, der nicht arbeitet! Wohl war, deshalb sollte auch eine Börsensteuer für Spekulanten eingeführt werden, der sich aber die FDP strikt verweigert. Man kann nur hoffen, das Guidos Versuche Geringverdiener gegen Hartz 4 Empfänger auszuspielen, nichts fruchten. Wie dumm müsste ein Geringverdiener auch sein, wenn er diesem Scharlatan, der strikt gegen einen Mindestlohn ist, auf den Leim geht.

Angelas Outing!

Was kümmert unsere Kanzlerin ihr Geschwätz von Gestern! Eine Regulierung der Finanzmärkte scheint jedenfalls nicht mehr geplant zu sein. Dafür gibt es gute Nachrichten für Zocker! Seit Montag dem 1. 2. 2010 sind Leerverkäufe in Deutschland wieder erlaubt! Ganz im Gegensatz zu den USA, Frankreich und anderen Industrienationen.

Ein Lied über unsere Kanzlerin:

http://www.youtube.com/watch?v=ya7ZLAxEkzI&feature=related

Zu früh gefreut?

Der Weltklimarat hat möglicherweise eine weitere Ungenauigkeit in seinem Bericht. Sind zunehmende Unwetter zweifelsfrei auf die Erderwärmung zurückzuführen? Dazu will sich der Weltklimarat erneut äußern. Foto: AFP

Der Weltklimarat (IPCC) gerät kurz nach dem Eingeständnis von Fehlern bei der Vorhersage zum Abschmelzen der Himalaya-Gletscher erneut in Erklärungsnot. Wie die Sunday Times aus London berichtete, will der UN-Klimarat die Beweise für seine Behauptung, dass es einen Zusammenhang zwischen der Erderwärmung und der Verschlimmerung von Naturkatastrophen gibt, noch einmal überprüfen.

Der Weltklimarat wurde 2007 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, weil er den Klimawandel in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt hatte. Der IPCC-Bericht zum Weltklima aus dem Jahr 2007 ist bis heute Basis vieler politischer und wissenschaftlicher Klima-Diskussionen. In dem Bericht stellt der IPCC die Behauptung auf, dass die steigenden Kosten durch Überschwemmungen und Hurrikane mit dem Klimawandel zusammenhängen.

Laut Sunday Times basierte die Aussage in dem Klimabericht auf einer bis dahin unveröffentlichten Studie, die noch nicht einer routinemäßigen wissenschaftlichen Überprüfung unterzogen worden war. Als die Studie schießlich 2008 veröffentlicht worden sei, habe sie die Warnung enthalten, dass es für einen statistischen Zusammenhang zwischen dem weltweiten Temperaturanstieg und den Schäden durch Umweltkatastrophen "nicht genügend Beweise" gebe.

Auf solche schönen Ausblicke werden wir wohl doch noch etwas warten müssen.


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Ist Griechenland pleite? 

Als die Regierungschefs sich gestern zum EU-Gipfel in Brüssel trafen, mussten sie sich jedenfalls mit dem drohenden Bankrott dieses EU-Partnerlandes beschäftigen. Natürlich hoffen die Griechen auf Hilfe, doch die meist selbst hochverschuldeten andern EU-Staaten gaben sich bisher ziemlich zugeknöpft. Griechenland müsse seine massive Verschuldung selbst in den Griff bekommen, war der allgemeine Tenor.

Ob es dabei bleibt ist allerdings fraglich, denn ein Staatsbankrott Griechenlands dürfte auch erhebliche Folgen für den Euro haben. Das Geschenk, dass Griechenlands Premierminister Papandreou mit nach Brüssel brachte, wurde vor allem von seinen geschichtskundigeren Kollegen mißtrauisch beäugt.

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Gutti Superstar

In Sachen Medien hat es Freiherr von Guttenberg wirklich raus. Keiner posiert so wirksam wie unser neuer Verteidigungsminister. Ob am Times Square, wo er zutiefst bedauerte kein Pferd dabei zu haben, oder inmitten seiner Truppen im Hubschrauber, die von ihm geschossenen Pressefotos wären durchaus als James Bond-Filmplakate einsetzbar gewesen. Die malerische Kulisse von Afghanistan bietet sich für solche Selbstinszenierungen natürlich an, was unser fotogener Baron bei seiner ersten Visite allerdings nicht entsprechend nutzen konnte. Das soll sich bei seinem nächsten Aufenthalt am Hindukusch, für den 2 zusätzliche Fototermine vorgesehen sind, grundlegend ändern. Als unsere Bundeskanzlerin und ihr Außenminister, denen die zunehmende Popularität ihres blaublütigen Kabinettmitglieds langsam unheimlich wird, von diesen Plänen erfuhren, ließen sie sich ebenfalls 2 Plätze in Guttenbergs Maschine reservieren. Um zumindest einen Teil der Presse-Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, planen die Beiden in Kampfuniformen der Bundeswehr nach Kabul zu reisen. Für welches Outlook sich von Guttenberg entscheidet ist leider nicht bekannt. Ob er sich wieder, wie bei seinen besagten „James Bond Auftritten“ nach dem Fernsehprogramm richtet, wird sich zeigen.

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Es ist nicht zu fassen!

Während wegen der Krise fast alle den Gürtel enger schnallen müssen, gilt dies offenbar nicht für deren Verursacher. Obwohl viele Investmentbanker für Milliardenverluste verantwortlich sind, fordern sie jetzt ihre Boni ein. Eine Tatsache, die hoffentlich nicht nur mir die Zornesröte ins Gesicht treibt. Was nützt es, wenn die Politik jetzt scheinheilig ihren Unmut darüber äussert, so lange diese Lippenbekenntnisse nicht in neue Gesetze umgewandelt werden? Zur Zeit sieht es so aus, als wenn die betroffenen Banker, dank ihrer FDP-Lobbyisten, unbeschadet davonkommen und die nächste Katastrophe in Angriff nehmen können. Was wäre zu tun? Etwas mehr Überzeugungsarbeit wäre bestimmt ganz sinnvoll.

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Endlich mal Vorreiter

So etwas haben uns unsere Nachbarn bestimmt nicht zugetraut. Zuerst eine Kanzlerin und jetzt auch noch einen schwulen Außenminister. Das ist bestimmt mehr politischer Fortschritt als so mancher vertragen kann. Immerhin ist zu erwarten, dass die Anwesenheit unseres Guidos, die Stimmung bei den sonst ziemlich angespannten EU-Gipfeln etwas auflockern wird.

 

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Money make the ball go around

Wer hätte sich das früher träumen lassen? Während sich unsere „Helden von Bern“ noch für ein paar läppische Tausender die Seele aus dem Leib kickten, würden unsere heutigen Stars keine Zehe mehr dafür krumm machen. Millionengehälter und Ablösesummen um die 100.000000 Euro für Superstars sind im Fussball mittlerweile keine Seltenheit. Alles mit Billigung der FIFA, die inzwischen selbst zu einer Art Hedgefond mutiert ist. Da verwundert es nicht, dass die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, hauptsächlich zu deren Gewinnmaximierung dient. Großkonzerne wie CocaCola, Adidas, McDonald´s, Sony, Emirates, Visa, Kia, Hyundai, Continental (wo hat Frau Scheffler plötzlich das Geld her), Castrol, Satyam, Budweiser, Hasseröder und internationale Fernsehgesellschaften bestimmen wo´s langgeht. Dafür scheffelt die FIFA zig Millionen, wenn nicht Milliarden. Ob und wie viel davon an die Afrikaner geht, dessen Bewohner erstmalig dieses Spektakel ausrichten ist leider nicht bekannt. Um auch wirklich jeden Werbecent einzuheimsen und den Großsponsoren unliebsame, kleinere Konkurrenz vom Hals zu halten, wurde von der FIFA alles geschützt, was irgendwie in Verbindung zur WM gebracht werden könnte. Sogar WM und andere neutrale Begriffe wie Fussball und Afrika sind für Nichtsponsoren Tabu. Für den Fall, dass unsere Gerichte diesem Wahnsinn folgen, was leider nicht ganz auszuschließen ist, plane ich das Wort „und“ zusammen mit “&“ schützen zu lassen. Danach werden wohl 100% der in Deutschland existierenden Medien an mich zahlen müssen. Um nicht so gierig wie die FIFA zu sein, werde ich mich allerdings mit einem Cent pro Vorkommen zufrieden geben. Kleinvieh macht schließlich auch Mist.

Den folgenden Entwurf habe ich der FIFA als offizielles WM-Poster vorgeschlagen. Leider steht eine Antwort noch aus.

 

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"Banken verrichten Gottes Werk"

Erschienen am 09. November 2009 | Spiegel Online

Gigantische Boni, riesige Profite - kein Problem für die Gesellschaft, sagt jetzt Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein in einem Interview. Tatsächlich sei das nur ein Zeichen für den Aufschwung. Überhaupt hat er ein ganz eigenes Selbstverständnis der Bankenwelt: Diese würden in Wahrheit Göttliches tun.
Blankfein verteidigt Bonuszahlungen
Der Chef der US-Großbank Goldman Sachs hat hohe Profite und Bonuszahlungen als Zeichen für eine Erholung der Weltkonjunktur bewertet. In einem Interview mit der Londoner "Sunday Times" sagte Lloyd Blankfein: "Wir helfen den Unternehmen zu wachsen, indem wir ihnen helfen, Kapital zu bekommen. Unternehmen, die wachsen, schaffen Wohlstand. Und das wiederum ermöglicht es den Menschen, Jobs zu haben, die noch mehr Wachstum und noch mehr Wohlstand schaffen." Seine Schlussfolgerung: Banken hätten einen gesellschaftlichen Zweck und würden deshalb "Gottes Werk" verrichten, sagte Lloyd Blankfein wörtlich.
Mehr als 20 Milliarden Dollar Boni geplant
Goldman Sachs hatte im dritten Quartal einen Gewinn von drei Milliarden Dollar verbucht und will mehr als 20 Milliarden Dollar als Boni zum Jahresende zahlen. Kritiker werfen den Banken vor, aus der Finanzkrise nichts gelernt zu haben und weiterhin hochriskante Geschäfte abzuwickeln. Ihre jüngsten Gewinne verdankten sie vor allem den Unterstützungsmaßnahmen von Staat und Zentralbank. Blankfein sagte, er könne verstehen, dass es auch Menschen gebe, die über die Handlungsweise der Banken verärgert seien.

Wie freundlich von ihm. Da haben wir ja noch Glück gehabt, denn früher wurden Zweifler bekanntlich verbrannt. Ich glaube allerdings, dass Blankfein sich eher von einer anderen, ebenfalls von Menschen erfundenen Figur, beauftragt fühlt. Worauf das untere Bild, welches auf einem Kostümball im Herbst von ihm geschossen wurde, zumindest hindeuten könnte.

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Dschinghis Rösler

Nachdem wir Attila und Dschinghis Kahn einigermaßen glimpflich überstanden haben, scheint uns jetzt wieder Gefahr von einem Asiaten zu drohen. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern hat er zwar einen stinknormalen deutschen Namen, ist aber deshalb nicht weniger gefährlich. Wie damals auch schon, als verbündete, germanische Stämme keine Plünderungen zu befürchten hatten, sollen diesmal die betuchteren Teile unserer Bevölkerung geschont werden. Die grosse Mehrheit wird allerdings den privaten Krankenversicherungshorden zur Ausplünderung überlassen, die sich vermutlich durch Tributzahlungen an die gelbe Horde (FDP), dieses Privileg verschafft haben. Den Adoptiveltern unseres frisch gebackenen Gesundheitsministers, der in Vietnam geboren ist, sollte man allerdings keine Vorwürfe machen, schließlich sind Fehlentwicklungen leiblicher Kinder auch an der Tagesordnung. Sollte es den mit der gelben Horde (FDP) verbündeten Bajuwaren (CSU) nicht gelingen, mäßigend auf den Bonsai-Dschinghis einzuwirken, müssten potentielle Adoptiveltern ihren Entschluß, ein asiatisches KInd zu adoptieren, eigentlich noch mal überdenken.

 

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Prophylaxe für H1N1 (Schweinegrippe)

Das Bundesamt für Gesundheit warnt dringend vor Begrüßungen mit Handschlag oder Küssen ins Gesicht. Aber zum Glück gibt es ja Alternativen. Was unsere Ex- Gesundheitsministerin und der Fraktionsvorsitzende der SPD am letzten Wochenende in Spanien vorbildlich demonstrierten. Die Beiden hatten sich dort zufällig am Strand getroffen und ließen es sich nicht nehmen, durch beispielhaftes Verhalten, für die neuen, sichereren Begrüßungsformen zu werben.

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Die Wahl ist gelaufen!

Wie zu befürchten war, hat sich die Mehrheit der Deutschen für diese Beiden entschieden.

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Trotzdem, werde ich das Gefühl nicht los, dass es noch mindestens einen Sieger mehr gegeben hat.

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Herr Ackermann & Co dürften jedenfalls hocherfreut über den Wahlsieg der Beiden sein, denn jetzt kann der Aufstand der Reichen gegen die Armen erst so richtig losgehen. Zehn Prozent der Bevölkerung besitzen zwei Drittel des gesamten Volksvermögens, 70 Prozent dagegen nur lächerliche 9 Prozent. Wenn man Experten glauben darf, sind 50 Prozent des Volksvermögens in der Hand von 1 % Superreichen, deren Interessen den Beiden besonders am Herzen liegen. Dass die reichsten Frauen Deutschlands, Liz Mohn und Frieda Springer, Duzfreundinnen von Angela sind, ist wohl kein Zufall. Wobei es ganz praktisch ist, dass den beiden Milliardärinnen ein Großteil der deutschen Medien gehört, was die erstaunlich guten Umfragewerte von unserer Angela so erklärbar macht. Ebenso wie Guidos Unterstützung des HRE-Großaktionärs Flowers, für dessen wertlos gewordene Aktien der deutsche Steuerzahler bluten sollte. Auch wenn sich Guidos Einsatz für einen ausländischen Investor nicht so Recht mit seinem geleisteten Eid, Unheil vom deutschen Volk abzuwenden, vereinbaren läßt, macht er doch erfrischend deutlich, wem unser zukünftiger Aussenministerwohl wirklich dient. Jedenfalls hat sich seine Lobbyarbeit für die FDP ausgezahlt, denn keine andere Partei wurde so massiv mit Wahlkampfgeldern von Banken beglückt wie die Liberalen. Wie die alten Römer schon sagten: "Manus manum lavat" (eine Hand wäscht die Andere).

Das Handlungsbedarf besteht, macht folgende Statistik deutlich:

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Die Reallöhne der Beschäftigten sind in Deutschland seit 2004 gesunken. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin. Dagegen sind im gleichen Zeitraum die Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit und aus Kapitalvermögen kräftig gestiegen. Die Folge ist: Die Arbeitnehmer-Entgelte machen einen immer geringeren Anteil am Volkseinkommen aus. Verantwortlich für diese Entwicklung ist vor allem der Boom im Niedriglohnsektor.

Obama und die Wall-Street

Can Obama wirklich? Im Moment sieht es eher nach dem Gegenteil aus. Mehr dazu in den Themen der Wochen.

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Laden Sie doch mal einen Politiker ein, den keiner leiden kann. 

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Der Kladeradatsch

Als ich im Sommer 2007 mit dem „Kladeradatsch“ begann, wollte ich damit eigentlich nur etwas Werbung für mich machen und ihn dann, nach Eingang der zahlreichen Aufträge, wieder einstellen. Leider war das Ergebnis nicht so wie erwartet. Wie ich später erfahren habe, hatten mir die Rolliglatzen in den Agenturen, den sie betreffenden Didi-Strip mächtig übelgenommen, was möglicherweise ein Indiz für ihre auch sonst nur beschränkt humorvollen Einfälle ist. Den Rolliglatzen-Strip deshalb herauszunehmen, oder den Kladeradatsch ganz einzustellen, kam für mich trotzdem nicht in Frage. Er war zu einer Art Ventil geworden, mit dem ich meinen Frust Luft machen konnte. Außerdem, macht mir das freie Zeichnen und Schreiben viel zu viel Spass um es nur für Geld zu tun. Wenn ich mal schlecht drauf bin, setze ich mich einfach hin und zeichne oder schreibe was für den Kladeradatsch und sofort geht es mir wieder besser. Vielleicht auch eine Möglichkeit für Sie, sich auf diese Weise zu therapieren. Dass meine schritstellerischen- und zeichnerischen Ergüsse meistens politisch und grammatikalisch unkorrekt sind, ist beabsichtigt und unerläßlicher Bestandteil dieser Therapie. Betrachten Sie sie als künstlerische Freiheit. Wenn Sie Rechtschreibefehler finden, dürfen Sie die gerne behalten. Wie schwer es in diesen harten Zeiten für Kreative ist, an das Geld anderer Leute zu kommen, schildert die folgende fast wahre Geschichte:


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Ist das Klima noch zu retten?

Ein ungeschönter Situationsbericht und einige karikative Vorschläge:

Nach dem Waldsterben, Ozonloch, BSE und zuletzt der Vogelgrippe ist wieder mal Panik angesagt. Dieses Mal ist es die Klimaerwärmung die uns bedroht und angeblich von uns selbst ausgelöst wurde. Wie kommt es aber dann, dass Grönland vor rund 1000 Jahren beinahe eisfrei war und man dort, ganz im Gegensatz zu heute, Ackerbau und Viehzucht betreiben konnten. Haben die Wikinger vielleicht schon Autos gehabt? Eine Frage die der Klärung durch Historiker bedarf. Nach einem Klimawandel, der nach heutiger Wissenslage, ebenfalls ohne Auto- und Industrieabgase stattfand, mussten die Wikinger ihr Grünland (Grönland = Grünland) übrigens wieder aufgeben. Nur weil es jetzt wieder etwas wärmer wird, solltenCO2 macht, aufgerundet, 0,04% der Atmosphäre aus. Der Mensch trägt dazu, so der Weltklimarat, 5% (laut Umweltbundesamt 1,2%) bei und ist mithin für einen Anteil von 0,002 % verantwortlich. Dazu leistet Deutschland einen Beitrag von 3% und bereichert damit die Weltatmosphäre um einen Anteil anthropogenen Kohlendioxids von 0,00006 %. Diesen Anteil soll bis 2020 mit einem Kostenaufwand von 500 Milliarden Euro um 20% reduzieren, was einen Luftanteil von 0,000012% entspricht. 
Kein Grund also um in Panik zu geraten. Gönnen wir den Pflanzen, die es uns übrigens mit vermehrtem Wachstum danken, die höhere CO2 Konzentration und hoffen wir darauf, dass es in unseren frostigen Breiten bald etwas wärmer wird.

Ein paar Fakten:

CO2 macht, aufgerundet, 0,04% der Atmosphäre aus. Der Mensch trägt dazu, so der Weltklimarat, 5% (laut Umweltbundesamt 1,2%) bei und ist mithin für einen Anteil von 0,002 % verantwortlich. Dazu leistet Deutschland einen Beitrag von 3% und bereichert damit die Weltatmosphäre um einen Anteil anthropogenen Kohlendioxids von 0,00006 %. Diesen Anteil soll bis 2020 mit einem Kostenaufwand von 500 Milliarden Euro um 20% reduzieren, was einen Luftanteil von 0,000012% entspricht.

Auf die Palmen an der Nordsee müssen wir vermutlich trotzdem noch etwas warten.

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Die Ideologie einer „vom Menschen gemachten Klimakatastrophe“ wurde in den achtziger Jahren geboren, als englische Wissenschaftler bei der damals regierenden Margaret Thatcher vorstellig wurden, um Geld für den Betrieb ihrer teuren Computermodelle zu erbitten. Sie versprachen ein schlüssiges Klimamodell zu erarbeiten und damit die englische Wissenschaft wieder an die Weltspitze zu führen. Als Grundlage für ihr Klimamodell nahmen sie den seit 1954 registrierten Anstieg des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre und behaupteten, dieser Anstieg wäre auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen und würde die Menschheit in namenloses Elend stürzen. Es ist auch nicht ein einziger Ansatz zu erkennen, dass die Mitglieder dieser Gruppe die Klimaänderungen der vergangenen Jahrtausende angesehen, geschweige denn nach einem Verständnis gesucht hätten.

Inzwischen hat die „Klimakatastrophe“ auch die letzte Regierung der Erde erreicht. Das „Kyoto-Protokoll“ wurde geboren, die unsinnigste Geldvernichtungsmaschine, die Politiker erfinden konnten. Vor allem die deutschen Regierungen begannen, die Wirtschaft des Landes „ökologisch“ auszurichten, ohne auf die Warnungen jener Naturwissenschaftler zu hören, die der „Klimakatastrophe“ noch nicht erlegen waren. Das Ergebnis der „nachhaltigen ökologischen Ausrichtung“ wird eine stete Verarmung der heute noch reichen Industrieländer mit Deutschland als Vorreiter zur Folge haben. Sie mutierte inzwischen zur schlimmsten Selbstverstümmelung, die sich Menschen ausdenken konnten, weil sie unweigerlich in eine weltumspannende Klimadiktatur münden wird. Wann das Unheil sein Ende findet, vermag niemand zu sagen.
Wird es irgendwann einmal kälter, werden die gleichen Geister aufstehen und wiederum behaupten, diese neue „Klimakatastrophe“ wäre von Menschen gemacht. Unzählige Forscher werden bereit sein, das durch „wissenschaftliche“ Untersuchungen zu bestätigen.

CO2 wird von der Pflanzenwelt aufgenommen. Wird es auf der Erde wärmer und enthält die Atmosphäre mehr CO2, beschleunigt sich das Wachstum der Pflanzen, und ihr CO2-Hunger nimmt zu. Die Pflanzen der Erde sind die größten CO2- Senker, ihr Einfluss übersteigt den des Wassers. CO2 wird außerdem als „Klimagas“ bezeichnet, das zusammen mit anderen für eine mittlere Erdtemperatur von 15 Grad Celsius sorgen soll. Ohne sie soll die mittlere Erdtemperatur auf minus 18 Grad sinken. Allerdings soll CO2 nur einen Anteil von wenigen Prozent am „Treibhauseffekt“ haben. Als Klimagas wird es von Wasserdampf um ein Vielfaches übertroffen. Wasserdampf bildet Wolken, von denen die Temperatur weitaus stärker beeinflusst wird. Aus den Unterlagen des IPCC geht hervor, dass eine Verdoppelung des CO2 einen Temperaturanstieg von 0,7 Grad Celsius zur Folge hätte, mehr nicht.

Mensch und Tier atmen Luft ein, reichern sie mit einem Anteil von 4 Prozent CO2 an, die in die Umgebung ausgeatmet werden. Am Tag sorgt der Mensch im Durchschnitt für eine CO2- Emission von etwa 1 Kilogramm. Da heute 6,7 Milliarden Menschen auf der Erde leben, beträgt ihr Anteil an der CO2-Emission im Jahr 2,45 Milliarden Tonnen. Und jetzt kommt das Auto ins Spiel: Alle Autos dieser Welt emittieren in einem Jahr rund 2,1 Milliarden. Selbst wenn in Deutschland alle Verbrennungsmotoren verboten würden, hätte das nicht die geringste Auswirkung auf das Klima, dafür um so mehr auf unsere heute noch funktionierende Wirtschaft. Insgesamt sollen alle von menschlicher Tätigkeit erzeugten CO2-Emissionen jedoch nur etwa zwischen 1 und 4 Prozent zu den natürlichen CO2-Emissionen hinzufügen, wobei auch diese Zahlen mit Vorsicht zu behandeln sind. Das wäre ein vergleichsweise bescheidener Beitrag, der niemals eine „Klimakatastrophe“ auslösen könnte, wohl aber für vermehrtes Pflanzenwachstum zur Ernährung der zunehmenden Erdbevölkerung sehr erwünscht ist.

Trotzdem sollte man sparsam im Umgang mit fossilen Energieträgern sein: wegen der Versorgungssicherheit für den Fortbestand von Zivilisation und Wohlstand sowie für die zu verbessernde Situation der heute noch unterentwickelten Länder. Aber es fehlen jegliche Konzepte für eine Zukunft mit Energie. Stattdessen nimmt der Anbau von Raps zu Lasten der Nahrungsmittelproduktion weiter zu. Da die heimische Rapsölmenge zu gering ist, werden zunehmend Soja- und Palmöl importiert und auf einem Schiff mit durch Erdölkraftstoff angetriebenen Dieselmotoren transportiert, um den vorgeschriebenen Anteil an Biokraftstoffen für die Zumischung zu Benzin und Diesel erreichen zu können.

Diese „nachhaltige“ Politik sorgt also dafür, dass die Regenwälder abgeholzt werden, um Ölpalmen anzupflanzen. Aber auch Mais wird knapp, weil die Landwirte beim Verkauf zur Herstellung von Alkoholkraftstoff mehr verdienen, als er für die Futtermittelherstellung einbringt. Am perfidesten aber ist der Ersatz von Heizöl durch das Verbrennen von Weizen, weil am Verkauf von Weizen als Nahrungsmittel erheblich weniger verdient wird. Diese Entwicklung ist bereits so weit gediehen, dass der Bauernverband die sofortige Streichung des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) fordert.

Im Jahr 1990 stellte das 1988 gegründete IPCC seinen ersten Weltklimabericht vor, der in einhundert Jahren eine Katastrophe prophezeite. Zwar musste das IPCC seine Aussagen in den Folgejahren abmildern, doch hatte das IPCC inzwischen übernationale Macht erlangt, die es auszubauen galt. Das Geld spielte keine Rolle mehr, seit man sich auf die politische Bühne begeben hatte und eine immer größere Zahl von „Wissenschaftlern“ dem IPCC zuarbeiteten. Nochmals und in aller Deutlichkeit:

Das IPCC ist entgegen den Statuten eine politische Organisation und keine naturwissenschaftliche. 

Kennen Sie den Film eine unbequeme Wahrheit von Al Gore? In diesem Film wurden einerseits Fakten verschwiegen und andererseits so angepasst, dass sich der gewünschte Effekt einstellt:
Angst beim Volk zu erzeugen und Legitimation für die “Klima”-Politik zu erhalten, wie z.B. ständig neue und höhere Umweltsteuern, Ökosteuern, Mauterhöhungen, Dämmrichtlinien, Emissionsabgaben, Umweltsteuern, CO2-Zertifikatehandel…

Al Gore predigt Wasser und trinkt Wein?

Besagter “Klima-Prophet” Al Gore fliegt nicht nur mit dem Privatjet von Vortrag zu Vortrag, um über CO2 Gefahren zu fabulieren. In seiner neuen Öko-Luxusvilla verbraucht der Klima-Alarmist so viel Strom wie 232 durchschnittliche Haushalte.

Außerdem ist Al Gore Mitbegründer der Firma Generation Investment Management, welche die Klimazertifikate handelt:

Gores Klima-Zertifikate stammen von der Firma Generation Investment Management. Der Friedensnobelpreisträger ist Mitbegründer und Vorsitzender dieses Unternehmens. Vielleicht ist das ja die Zukunft: Ablasshandel mit sich selbst.

Ein sehr aufschlussreiches Buch, in Sachen Klimabetrug, ist übrigens:

"Kolumubus kam als Letzter" Als Grönland grün war. (Autor Dr. Hans-Joachim Zimmer)
Aber es gibt ja noch andere ungeklärte Fragen: 

Warum sind unsere Jungs in Afghanistan?

Richtig, um Straßen und Schulen zu bauen und nicht um Tanklastzüge, inklusive Afghanen zu pulverisieren. Ok, um Strassen zu bauen hätte das THW auch ausgereicht, aber diese Afghanen haben die unangenehme Angewohnheit auf so ziemlich alles zu schießen, ganz besonder auf Fremde. Selbst die im Norden, die eigentlich versprochen hatten lieb zu uns sein, halten sich nicht daran. Von wegen, im Norden eine ruhige Kugel schieben, während unseren Verbündeten im Süden die Kugeln um die Ohren fliegen. Daraus wurde bekanntlich nichts, auch wenn unsere Politiker es sich genau so gedacht hatten. Das Kugeln sehr gesundheitsschädlich sein können, haben auch unsere Jung´s mittlerweile lernen müssen. Seit Oberst Kleins Ausrutscher ist ihr Image bei den Afghanen auch nicht mehr so toll, denen es oft an der nötigen Einsicht fehlt, wenn ihre KInder und Verwandten zerbombt werden. Damit wir Deutschen endlich wieder als die harmlosesten und liebsten Soldaten (die schweizer Garde mal ausgenommen) der Welt gelten können, ist ein neues Einsatz-Konzept dringend erforderlich. Ein Vorschlag der Grünen, könnte nicht nur für einen engeren Kontakt zur Bevölkerung sorgen, sondern gleichzeitig auch zu deren Outfit verbessern helfen.   

Außerdem könnten unsere Tornados, die mit ihren präzisen Zielangaben, bisher nur die Bombardements der Amerikaner erleichterten, ebenfalls für die Image-Kampagne eingesetzt werden. Dafür, dass die Taliban, was den Ausgang der Wahlen in Deutschland angeht, nicht immer auf dem Laufenden sind, sollte man Verständnis aufbringen.  

          

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