Klimakatastrophe und kein Ende

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, ich bin ein Umweltschützer der ersten Stunde. Die beiden Bilder habe ich 1972 gezeichnet, als es noch keine Grünen gab und die Luft über dem Ruhrgebiet eigentlich nicht zum Atmen geeignet war.

Ok, ich habe damals bei diesem Rheinuferszenario vielleicht etwas übertrieben, aber Tatsache ist, dass man sich nachher nicht mehr gegen einen Sonnenbrand einzuölen brauchte, wenn man im Rhein schwimmen war.

Wir haben sie damals trotzdem inhaliert und gehofft, das sich unsere Lungen irgendwann mal daran gewöhnen. Mittlerweile geht es ganz gut, wenn auch das duisburger Thyssen-Stahlwerk, mit dunkelbraunen Staubwolken immer noch den Himmel verdunkelt und die Luft in der Umgebung von Sachtleben ein leichtes Brennen in der Lunge verursacht. Warum diese Unternehmen weiterverpesten dürfen liegt auf der Hand. Solche wichtigen Steuerzahler- und Arbeitgeber will man natürlich nicht verprellen. Ein weiteres Beispiel ist der nahe Düsseldorfer Flughafen, dessen Flugaufkommen sich in den letzten 20 Jahren vervielfacht hat, weshalb er ebenfalls zu den großen Umweltverschmutzern der Region gehört. An eine Reduzierung des Flugverkehrs wird nicht im Traum gedacht, was uns Leidtragende wohl weiterhin Kerosinabgase und eine manchmal unerträgliche Lärmbelastung beschert. Wie das alles mit der momentan grassierenden Klimapsychose harmoniert ist allerdings schwer verständlich. Diese Psychosen sind nichts Neues und haben erfahrungsgemäß eine kurze Lebenszeit, aber dieses Mal scheint es anders als sonst zu sein. Immerhin, der Klimawandel scheint eine Tatsache zu sein, auch wenn ich selbst noch nichts davon gemerkt habe. In den Jahren, die ich bisher erlebt habe, und das sind immerhin schon Sechzig, war das Klima immer schon so wie jetzt, sprich unberechenbar und wechselhaft. Kalte oder milde Winter, warme oder verregnete Sommer wechselten sich ab und kein Wetterprophet konnte bisher vorhersagen welches Wetter uns im folgenden Jahr erwartete. Jetzt stellen sie Prognosen für Jahrzehnte. Trotz der angedrohten Klimaerwärmung ist es bei uns nicht merklich wärmer geworden und die heftigen Stürme sind ebenfalls ausgeblieben. Den stärksten habe ich vor mehr als zwanzig Jahren erlebt, aber selbst der war nicht wirklich Existenz gefährdend für die Menschheit. Auch in den Fünfzigern hat es so was schon gegeben, aber damals räumte man die umgefallenen Bäume weg und ging einfach zur Tagesordnung über. Der Meeresspiegel hat sich, jedenfalls was die Nordsee angeht ebenfalls nicht erhöht, wovon sich jeder der regelmäßig dorthin fährt selbst überzeugen kann. Im Pazifik sollen mittlerweile ganze Inselgruppen vor der Überflutung stehen, aber warum steigt dann das Wasser nicht auch bei uns. Meines Wissens sind doch alle Meere miteinander verbunden, was doch eigentlich einen Niveauausgleich zur Folge haben müsste, oder habe ich die Sache mit den kummuniezierenden Röhren nicht richtig verstanden. Aber OK, gehen wir mal davon aus, dass das Klima sich demnächst ändern wird, wer oder was hat dies dann verursacht. Kein vernünftiger Mensch wird ernsthaft bestreiten, da es diese Klimawechsel immer schon gegeben hat und das ganz ohne menschlichen Einfluss. Vor 8000 Jahren war die Sahara z. B. noch grün und die Lebensumstände für Mensch und Tier beinahe paradiesisch. Das änderte sich leider dann als das Klima plötzlich heißer wurde und die dortigen Pflanzen verdorrten. Als einzige Enklave blieb den Menschen der Nil, wohin sich die damaligen Saharabewohner zwangsweise zurückzogen. Als Folge gründeten sie dann die ägyptische Zivilisation, die uns so tolle Dinge wie die Pyramiden und Nofretete bescherte. Die darauf folgende Kälteperiode hält bist heute an, auch wenn sie zwischenzeitlich durch mehrere kürzere Wärmeperioden, wie die im Mittelalter, unterbrochen wurde. Um das Jahr 1000 waren Grönland (Grünland) und die Arktis ebenfalls weit gehend eisfrei, was sie für die Wikinger sogar als Siedlungsland attraktiv machte. Den menschlichen Anteil am Klimawandel kann ich nicht beziffern, aber die angeblichen Fachleute auch nicht. Früher hat so etwas jedenfalls ohne unser Zutun stattgefunden und wären auch von uns angeblich so schlauen Menschen nicht zu verhindern gewesen. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, da für die jetzige Panik ganz andere Gründe als vorgebracht ausschlaggebend sind. Natürlich ist wieder eine Menge Geld im Spiel und die von China, Indien und anderen aufstrebenden Schwellenländern geäußerte Vermutung, dass die alten Führungsnationen sich die lästige Konkurrenz vom Hals halten wollen, ist vielleicht gar nicht mal so abwegig. Die menschliche Hauptschuld am Klimawandel zu leugnen, kommt mittlerweile einer Holocaustleugnung gleich, was darauf hindeutet, dass die gleichen Leute die Hände im Spiel haben wie sonst auch. Leider haben sie großen Einfluss auf die Medien die mittlerweile fast alle gleichgeschaltet sind, und dankbar jede diesbezügliche Meldung zum drohenden Armagedon verwursten. Mit wahrheitsgetreuer Berichterstattung hat das jedenfalls nichts mehr zu tun. Damals, als unser Wald angeblich hoffnungslos dahin blätterte, ist es ähnlich gelaufen. Obwohl der Waldbestand in Europa seitdem um ca. 10% zugenommen hat kommt keiner auf die Idee sich für diese Panikmache zu entschuldigen. Im Gegenteil, die letztens im Fernsehen geäußerte Behauptung, da der Wald sein Überleben der Kälkung durch den Menschen zu verdanken habe, ist so lächerlich, da man sie eigentlich nicht zu erwähnen bräuchte. Vielleicht ist es sogar der erhöhten CO2 Konzentration zu verdanken, wie es von gegen den Meanstream schwimmenden Experten behauptet wird. Jedenfalls klingt dieses Argument für mich logischer als das der Waldkalker. Aber egal was ich, oder andere noch schreiben werden, der Zug ist längst abgefahren. In den kommenden Jahren, werden wir weltweit Billionen für die CO2 Reduzierung ausgeben, die dann vermutlich in den selben Taschen wie immer landen. Dass diesmal ein Teil davon an die wissenschaftlichen Institute geht, die erst die Grundlage für die angebliche Klima-Katastrophe lieferten, wird die Geldelite wohl billigend in Kauf nehmen.

Warum lassen sich Leute freiwillig einsperren?

Weil sie geldgierig, bekloppt oder einfach keine richtigen Menschen sind? Letzteres könnte gut sein, denn als vollwertige Vertreter des "Homo sapiens" (obwohl meistens ein "Homo" dabei ist), kann man die Insassen von Dschungelcamps oder Big Brother-Kerkern, nicht gerade bezeichnen. Sapiens bedeutet nämlich weise, einsichtsvoll, verständig und klug. Alles Eigenschaften, die man bei besagten Freiwilligen vergeblich sucht. Deshalb sollten man, bei zukünftigen Castings, geistig ähnlich strukturierten Primatenarten ebenfalls eine Chance zu geben.