URLAUBSFOTOS

Wieder mal ist es an der Zeit, die eingesandten Urlaubsfotos von Kladeradatschlesern zu veröffentlichen. Diesmal sind es nicht mehr so viele wie im letzten Jahr, was vermuten lässt, dass so einige Krisengebeutelte, ganz im Gegensatz zu den dafür Verantwortlichen, diesmal auf ihren Urlaub verzichten mussten. Diesen im verregneten Deutschland Zurückgebliebenen, habe ich das obige Titelbild gewidmet, dass ihnen wieder etwas Hoffnung auf bessere Zeiten machen soll.

Dass Kenia das bevorzugte Urlaubsziel alleinstehender Damen ist, dürfte wohl längst kein Geheimnis mehr sein. Die Tatsache aber, dass mittlerweile viele Damenkegelclubs ihre Kegeltouren ebenfalls dorthin verlegen, sollte zumindest die Angetrauten dieser Damen nachdenklich machen. Das Foto, welches eine mir bekannte Keglerin am FKK-Strand von Mombasa, von den Spuren eines kenianischen Strandboys gemacht hat, ist schon ziemlich beunruhigend.

Im Gegensatz zu den oberflächlichen Spritztour-Damen, die sich überwiegend nur auf den Strand und die Extremitäten der dort ansässigen Strandboys beschränken, hat der Fotograf des unteren Fotos offenbar mehr von Afrika gesehen. Not macht bekanntlich erfinderisch, aber für die Umsetzung der Ideen ist manchmal eben ein starker Nacken erforderlich.

 

Ok, Sauberkeit ist schon wichtig, aber was die thailändischen Eltern des Kleinen auf dem unteren Foto, dazu bewogen hat ihn die Haus-Boa waschen zu lassen, ist nur schwer nachvollziehbar. Leider kam es so wie es kommen musste. Es ist schon erstaunlich, wie dehnbar so eine Schlange ist.

Eine Zugfahrt durch Indonesien (siehe unten) bietet dem Touristen ebenfalls interessante Einblicke.

Auch in diesem Jahr haben sich die Deutschen nicht davon abhalten lassen die Welt, bis in ihren letzten Winkeln, unsicher zu machen. Allerdings wird auch umgekehrt ein Schuh daraus, wie die folgenden Bilder beweisen.

Einige ganz Verwegene sind nach Pamplona gefahren um an dem jährlich stattfindenden Stiertrieb in die Arena teilzunehmen. Das obige Bild wurde von Tim Müller geschossen, kurz bevor sein Kopf mit dem des Stieres zu einer Einheit verschmolz. Im Gegensatz zu ihm, hat seine Kamera den Aufprall überlebt und kann bei Ebay ersteigert werden.

Schon seit Jahren zieht es Familie Koslowsky in die noch nicht so vom Massentourismus erschlossenen Gegenden unseres Erdballs. Im nächsten Jahr werden sie es ohne Mutter Else tun müssen, die sich bei einer Kanufahrt auf dem Orinoko, während einer kurzen Pause, im Wasser etwas erfrischen wollte. Hätte sie ihre Brille nicht im Boot gelassen, wäre ihr das Krokodil (rechts unten) möglicherweise noch früh genug aufgefallen. Die Brille (ein Peugeot Modell) soll ebenfalls demnächst bei Ebay angeboten werden.

Aber selbst in den an sich harmlosen Vergnügungseinrichtungen einiger südlicher Länder, kann es brenzlig werden, wenn man sich nicht an die Verbote hält. Gut, Oliver Kallupke (siehe obiges Foto) verlor zwar nur ein Bein, aber es hätte schlimmer kommen können.

So wie im Falle von Kevin Schratmann, dessen Eltern seinem dauerndem Drängen nachgaben und ihn ausserhalb des Autos spielen liessen.  Leider fand diese, vom erzieherischen Standpunkt betrachtet, etwas zu nachgiebige Aktion in einem Löwenpark statt.

Immer wieder kommte es auch beim beliebten Tauchsport zu ähnlich unangenehmen Begegnungen. Elena und Mike hatten sich gerade unter Wasser verlobt, als ein Hai das Paar wieder abrupt zwangsentlobte. Elena hat mittlerweile den Verlust von Mike ganz gut verkraftet und ist, trotz ihres fehlenden Arms, seit einer Woche mit einem ebenfalls einarmigen Nichtschwimmer liiert.

Natürlich hat das Besteigen hoher Berge auch so seine Tücken. Nachdem die siebenköpfige Seilschaft des Alpenvereins Duisburg-Hamborn den Gipfel des Mont Blancs erklommen hatte, kam es zu einem Eklat der, jedenfalls für Julian Schipanski, alles andere als gut ausging. Ob er vorher tatsächlich Julia an den Hintern gefasst hatte, die diese Unverschämtheit reflexartig mit einem Schlag in seine Genitalien beantwortet haben soll, ist auf dem Foto leider nicht ersichtlich.

Aber auf dem Wasser ist man auch nicht ganz sicher. Jedenfalls wenn so ein Hirni wie Egon Pofalla auf seinem Jet-Ski dauernd nach hinten schaut. Obwohl Inge Meier noch versuchte ihm auszuweichen, verwechselte sie leider, wie bei Frauen oft üblich, links und rechts, was zu einem beidseitigem Totalverlust führte.

Solche Wellen sind wohl ziemlich selten, treten aber bevorzugt dann auf, wenn man nicht mit ihnen rechnet. Was die Stimmung schon ziemlich vermiesen kann, wie im Falle dieser fröhlichen Urlaubsgruppe, die am nächsten Tag eigentlich wieder zurück nach Deutschland wollte. Ob überhaupt noch jemals etwas aus dem Heimflug, der seit dem Auftauchen der Riesenwelle Verschollenen wird, darf bezweifelt werden.

Auch wenn es sich "nur" um ein Tier handelt. Musste der dreizehnjährige Marc der Schuberts sein Frisby unbedingt über den Rand des Grand Canyon werfen? Alle Familienmitglieder vermissen Rex jetzt sehr und überlegen ernsthaft ob Marc dafür bestraft werden soll. Auch wenn seine Persönlichkeitsentwicklung eventuell dadurch Schaden nehmen könnte, wird ein einwöchiger Entzugs des Taschengelds ernsthaft in Erwägung gezogen.

Camper sind zwar hartgesottene Naturburschen, aber einen Baum halten sie für gewöhnlich auch nicht aus. Als Anne Wuttke den Baum auf ihren im Zelt befindlichen  Werner fallen sah, gratulierte sie sich selbst zu den noch im vorherigen Jahr abgeschlossenen Lebensversicherungen, die sie gegen den Widerstand ihres  Lebensgefährten abgeschlossen hatte.  Zu Zeit soll sie sich auf Mallorca befinden, wo sie ein schön gelegenes Grundstück für ihr geplantes Winterdomizil sucht.


Selbst eine Hotelanlage hat ihre Tücken, jedenfalls wenn sie sich in tropischen Gefilden befindet. Ob Silvia Schrawulla durch das Gift der Spinne, oder durch den Schreck den sie bekam, als die haarigen Beine des sechsbeinigen Monsters ihre Lippen berührten verblich, kann nicht mehr eindeutig festgestellt werden.