Sollte Guido Hartz 4 Empfänger werden?
Gönnen würde ich es ihm jedenfalls sehr. Leider ist zu befürchten, dass Angela meine Bewerbung zum Außenminister nicht ganz Ernst genommen hat.

Jedenfalls würde dies für Hartz 4 Empfänger, die Guido heftig diskreminiert hat, vermutlich große Vorteile bringen. Es wird dringend Zeit, das dem "survival of the fittest", was den Banken viele Milliarden für ihre selbst verursachten Verluste einbrachte, entgegengetreten wird. Nicht nur Starke und Reiche, die Angela bekanntlich bevorzugt, sondern vor allem Schwache und Arme sollten unterstützt und gefördert werden. Nicht auf gnadenlose Selektion, wie jetzt üblich, sondern auf umfassende Solidarität gesetzt werden. Ob unsere jetzige Regierung für diese ökologischen Standpunkte sensibel genug ist, darf allerdings bezweifelt werden. Deshalb sollten deren Politiker, zumindest für eine Weile, mit dem geringen Einkommen eines Hartz 4 Empfängers auskommen müssen. Was nach der Chaostheorie: "Kleine Ursachen können große Wirkungen haben!" die erhoffte Wirkung zeigen könnte. Die Chance sich charakterlich durch ein kleineres Gehalt zu ändern, sollte man deshalb auch Guido nicht verweigern.


Mein Bewerbung für Angela
OK, ich nicht schwul und auch nicht Doktor, würde aber Libyens Gaddafi erheblich mehr einheizen, als Guido und Sie selbst es taten. Ihre Kumpels, Banker und Spekulanten, hätten mit mir ebenfalls reichlich Probleme. Da ich sehr gerne auf Reisen gehe, würde ich total gerne Außenminister.
Dieter Felsmann
Eine Welt ohne Gier, Hunger und Krieg?
Warum nicht, denn das Knowhow und die dafür nötigen Mittel sind vorhanden.

Leider denken die Profiteure unseres jetzigen, kranken Systems nicht daran ihren Reichtum und Wohlstand mit anderen zu teilen, sondern versuchen derartige Bestre-bungen zu verhindern.
Dazu gehört auch, dass unsere Presse, die weitgehend von der Geldelite kontrolliert wird, nichts darüber berichtet.
Das Venus Projekt könnte für eine bessere und gerechtere Welt sorgen.
http://www.thevenusproject.com/
IIn dem Film "Zeitgeist addendum", den Sie sich auch komplett ansehen sollten, wird über das Venus Projekt berichtet. Der folgende Link, springt zu dem Teil, der sich damit beshäftigt.
http://www.youtube.com/watch?v=WePdzK0HEC4&feature=related
Kinderliebe auf katholisch

Was würde Jesus wohl (wenn es ihn in tatsächlich gegeben hätte), zu dem Finanzgebaren seiner heutigen Stellvertreter sagen?
Alleine das Vermögen der katholischen Kirche wird von Wirtschaftsexperten auf mindestens 300 Milliarden Euro geschätzt, von denen ca. 100 Milliarden den deutschen Bistümern zuzurechnen sind. Fälschlicherweise glauben viele, dass ein Großteil davon in Kindergärten, Altersheime, Krankenhäuser, Schulen usw. fließt, die von den Kirchen betrieben werden. Alle diese Einrichtungen werden zu 100 Prozent vom Staat, Krankenkassen und anderen bezahlt. Die Träger erhalten die üblichen Tarife, die kirchlichen Orden als Besitzer geben ihren Schwestern aber nur ein Taschengeld weiter.
Das jährliche Kirchensteueraufkommen der katholischen Kirche in Deutschland liegt bei 8,5 Milliarden Mark. Die sie eigentlich gar nicht braucht, denn ihre Anlageobjekte bringen genug ein. So ist die katholische Kirche mit Abstand der größte Grundbesitzer Deutschland. Viele der Ländereien sind an Bauern verpachtet, deren Vorfahren das vormals ihnen gehörende Land Klöstern und anderen kirchlichen Einrichtungen überschrieben haben. Witwen wurde damals versprochen, dass der verblichene Ehemann garantiert in den Himmel käme, wenn sie das Land an die Kirche abtreten würden. Außerdem konnte man sich, Dank einer Vereinbarung der Kirche mit den Fürsten, vorm Kriegsdienst drücken, wenn man sein Land aufgab und es einem Kloster übereignete. In dessen Auftrag durfte der Bauer dann das Land weiterbestellen, allerdings nur noch als abhängiger Pächter. Den Gedanken, diese ergaunerten Besitztümer den Nachkommen der Betrogenen und Genötigten zurückzugeben, weist die Kirche weit von sich. Ebenso wie den Vorschlag, auf einen Teil ihres Vermögens zu verzichten, um die Not und das Elend in dieser Welt zu lindern. Da belässt man es doch lieber bei den Spendengeldern, die den Gläubigen zusätzlich aus der Tasche gepredigt werden. Angesichts der Tatsache, dass die Anzahl der Hungernden in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist und mittlerweile alle drei Sekunden ein Kind verhungert, ein wenig christliches Verhalten. Wie die aktuellen Meldungen zeigen, scheinen zahlreiche Kirchenangehörige offensichtlich andere Formen der Kinderliebe zu bevorzugen.
Angst vor Krieg?
So wie die Lage momentan aussieht, scheint ein Krieg gegen den Iran nur eine Frage der Zeit zu sein. Wofür diesmal die angeblich schon bald existierende iranische Atombombe, wie damals die angeblichen Massenvernichtungswaffen des Iraks, als Kriegsgrund herhalten muss. Dass der Iran den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben und die Anreicherung von Uran freiwillig auf 30% beschränkt (über 90% sind für eine Atombombe erforderlich), scheint keinen zu interessieren. Auch unsere Medien nicht, die sich anscheinend wieder mal bereitwillig hinters Licht führen lassen. Wie schon Saddam, wird der iranische Regierungschef ebenfalls als eine Art Hitler diffamiert, der Israel vernichten will, was aber keineswegs der Wahrheit entspricht. Die Rede in der es das angeblich behauptet hat, ist erwiesenermaßen falsch übersetzt worden. Dass die Presse diese Falschmeldung trotzdem weiter bringt, ist schon erstaunlich. Anstatt sich neue Kriegsgründe auszudenken, übernimmt einfach die alten Irakkrieg-Argumente. Dass sie wieder nicht stimmen verwundert nicht weiter, die Phantasielosigkeit unserer Politiker dagegen schon. Allerdings braucht man nur wenig davon, um hinter ihre wahren Gründe zu kommen.
Angst um den Euro?

Wenn wir dafür unsere harte DM zurückbekämen wohl kaum, aber damit ist leider nicht zu rechnen. Vermutlich dürfen wir dafür aber unseren südeuropäischen Partnern unter die Arme greifen, die für die Euro-Schmelze mitverantwortlich sind. Soeben hat sich der Chefökonom der Deutschen Bank, Thomas Mayer, für eine Finanzhilfe an Griechenland ausgesprochen, die natürlich ein Einzelfall bleiben müsste. Sonst drohe der Euro zu einer Weichwährung zu werden, warnte Mayer.
Daran wird sich vermutlich sowieso nichts ändern lassen, was unsere amerikanischen Freunde nicht allzu sehr stören wird. Endlich scheint der Höhenflug des Euros gestoppt und Anleger wieder mehr an Dollars interessiert zu sein. So sorgt die von unseren amerikanischen Freunden ausgelöste Finanzkrise möglicherweise dafür, dass die schwächeren Euro-Länder in die Staatspleite schliddern und stärkere sich noch weiter verschulden. Davon würde der Euro sich so schnell nicht erholen und möglicherweise ganz zusammenkrachen. Aus Sicht unserer amerikanischen Freunde, keine schlechte Sache, denn ihr zu einer Art Papierfetzen degenerierter Dollar würde endlich wieder die unumstrittene Leitwährung sein. Kein Energie- oder Bodenschätze-Lieferant käme mehr auf die Idee in Euro, oder andere Währungen abzurechnen - was ja zunehmend der Fall war.
Fast könnte man glauben, dass unsere amerikanischen Freunde die Finanzkrise geplant haben, was natürlich völliger Unsinn ist. So etwas würden Freunde doch nie tun! Oder vielleicht doch?
Angst um Obama?

Nachdem Obamas Beliebtheitswert auf magere 46% gefallen ist, prügelt er jetzt auf die Banken ein. Dass sein Kabinett eine Rekordzahl ehemaliger Wall-Street-Banker beinhaltet, die zum Teil Mitverursacher der Krise sind, scheint dabei für ihn keine Rolle zu spielen. "Die Menschen sind frustriert und verärgert", räumte Obama in einem Interview mit ABC News ein: "Wir waren mit der Krisenbewältigung so beschäftigt, dass wir es versäumt haben, direkt mit den US-Bürgern über ihre Werte zu sprechen - und zu erklären, warum wir sicherstellen müssen, dass diese Institutionen mit diesen Werten übereinstimmen." Damit sind natürlich die Banken gemeint, die wieder ungehemmt zocken und gerade 185 000 000 000 Dollar an Bonuszahlungen an ihre Angestellten ausgeschüttet haben. Da dies bei vielen US Bürgern nicht gut ankommt, verspricht Obama zukünftig die risikoreichen Aktivitäten der Banken zu zügeln. Kämpferisch fügte er hinzu: "Wenn diese Leute auf Konfrontation aus sind, dann können sie das haben." Es heißt, dass Chefberater David Axelrod dem Präsidenten zu diesem populistischeren Kurs geraten hat. Gleichzeitig unterstützt er den Kurs von Fed-Chef Ben Barnanke und seines Finanzminister Tiomothy Geithners, denen viele Finanzwissenschaftler ein viel zu großzügiges Verhalten gegenüber den Banken vorwerfen. Man kann davon ausgehen, dass dies der Wall-Street wichtiger ist und sie deshalb gerne dafür bereit ist Obamas Verbalattacken zu ertragen. Sollten Obamas Drohungen tatsächlich ernst gemeint sein, wo kaum von auszugehen ist, gibt es ja notfalls noch die typisch amerikanische Lösung für solche uneinsichtigen Spielverderber.
Anne Will, will ihren Job behalten!
Während Händler von Betrugspapieren, wie Ackermann und Konsorten sich einer wohlwollenden Berichterstattung erfreuen dürfen, werden die Ärmsten unserer Gesellschaft neuerdings sogar in Sendungen wie „Anne Will“ an den Pranger gestellt. Einer Kreatur wie Herrn Professor Franz wird dagegen ausreichend Gelegenheit geboten seine ekelhaften, asozialen Thesen unters Volk zu bringen. Dabei wird Ausgewogenheit nicht einmal vorgeheuchelt, was bei einem Verhältnis von 3 zu 2 zu Gunsten der Regierenden wohl auch schlecht möglich ist. Spätestens nach dieser Sendung, wird Frau Will sich um ihren Arbeitsplatz keine Sorgen mehr machen müssen. Wie gut dieses Ablenkungs- und Verdummungsaktuionen funktionieren zeigen die neusten Umfrageergebnisse. Danach sind etwa 50% der Bevölkerung dafür, Hartz 4 Empfängern die Unterstützung zu kürzen. Ob sie auch dafür sind, die Verantwortlichen der Krise, zu denen selbstverständlich auch die damals in den Vorständen der Landesbanken sitzenden Politiker gehören, endlich zur Verantwortung zu ziehen und einzusperren wurde bei Frau Will leider nicht diskutiert.



Der Kopenhagen Reinfall - Fluch oder Segen ?
Dass wir Menschen uns so wichtig nehmen, ist vermutlich kein neuzeitliches Phänomen.

Während wir alle noch der Klimaerwärmung entgegenfrieren, schäumt unsere Kanzlerin vor Wut. Selbst ihr Hoffnungsträger Obama wollte sich in Kopenhagen nicht, von Chinesen, Indern und Russen mal ganz abgesehen, vor den Klimakarren spannen lassen. Trotzdem ist Angela wild entschlossen, gemäß dem Motto: "Wir haben es ja!", hunderte von Milliarden in Sachen CO2 zu verpulvern. Wie schon bei der Bankenrettungsaktion, muss dieses Geld mangels Vorhandensein, auf dem Kapitalmarkt aufgenommen werden, was zwar unseren auch so schon enormen Schuldenberg ins Gigantische erhöhen, aber den Banken garantiert gut gefallen wird. Dank der Abhängigkeit, in die uns ihre Lobbyistin anscheinend bringen will, werden sie demnächst selbst bestimmen können, wieviel sie noch aus uns herausquetschen wollen.
“Ganz schön warm zur Zeit” – “Ja, das kommt von der Klimaerwärmung. “Ganz schön kalt zur Zeit” – “Ja, das kommt auch von der Klimaerwärmung.
Was jetzt? Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass das Wetter machen kann, was es will? Die Klima-Panikmacher finden immer eine Ausrede:
Mal wird es durch die Klimaerwärmung deutlich wärmer, dann deutlich kälter und das an derselben Stelle. Das Wetter spiele eben einfach verrückt. Auch die extrem kalte Dezemberwoche 2009 wird einfach ignoriert und als Ausnahme definitiert. Das entbehrt jeglicher Logik. Tagtäglich werden uns neue Lügen rund um unser Klima präsentiert und die Preise für Energie steigen unaufhörlich weiter.
Bald werden wir vor der Wahl stehen: Essen oder Heizung. Es mag heute übertrieben klingen, aber schauen Sie sich an, was mit den Energiepreisen tatsächlich passierte in den vergangenen Monaten und Jahren. Wehren Sie sich dagegen! Wie? Indem Sie sich 1. informieren und 2. diese Informationen an Menschen in Ihrem Umfeld weitergeben. Je mehr Menschen Bescheid wissen, desto weniger wird die Propagandamaschinerie der Medien funktionieren. Informieren Sie sich anhand von Literatur, Filmen und v.a. durch die zahlreichen Quellen im Internet. Was uns die Massenmedien über die angeblich “menschengemachte” Klimaerwärmung erzählen, können Sie dagegen getrost vergessen.
Vergleichen Sie die echten Fakten mit denen, die uns im Fernsehen erzählt werden. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung! Lassen Sie sich nichts durch unsere Medien aufzwingen, denn die werden von starken Lobbyisten gesteuert. Wie immer geht es – wie sollte es wohl anders sein – um sehr viel Geld. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, ist Al Gore Mitbegründer der Firma Generation Investment Management, welche die Klimazertifikate handelt: Gores Klima-Zertifikate stammen von der Firma Generation Investment Management. Der Friedensnobelpreisträger ist Mitbegründer und Vorsitzender dieses Unternehmens. Ein Schelm, der Böses dabei denkt?
Der Weise aus dem Horrorland
Fünf Jahre nach Inkrafttreten der Hartz-IV-Reform hat sich der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung Wolfgang Franz für eine Kürzung des Arbeitslosengelds II um ein Drittel ausgesprochen. Mit Verweis auf ein Modell des Sachverständigenrats, sagte er: "Kernstück des Modells sind eine Absenkung des Regelsatzes um 30 Prozent und gleichzeitig bessere Hinzuverdienstmöglichkeiten." Eine Mindestsicherung werde durch Aufstockungszahlungen gewährleistet. Kein Frage, dieser Professor Dr. Dr. h.c. mult. Franz ist ein schlauer Kopf, scheint aber nur einen extrem unterentwickelten Emphatiebereich in dem darin befindlichen Gehirn zu haben, was bei hochintelligenten Vertretern unserer Spezies leider gar nicht so selten vorkommt. Dass die vor der Wahl angekündigten Hinzuverdienstmöglichkeiten für Hartz 4 Empfänger ganz ohne zusätzliche Gemeinheiten über die Bühne gehen würden, konnte natürlich angesichts dieser Regierung keiner erwarten. Für wen deren Herz schlägt, hat sie bei der Bankenkrise, deren Verursacher sich nach wie vor eines ungezügelten Finanzmarktes erfreuen dürfen, eindrucksvoll bewiesen. Offenbar nimmt Herr Franz billigend in Kauf, dass die Selbstmordrate bei Hartz 4 Empfängern, die vorher auch schon erschreckend hoch war, in der Weihnachtszeit weiter ansteigt. Vielleicht freut er sich sogar darüber,denn wie soll man es sonst erklären, dass er mit dieser Ankündigung ausgerechnet vor Weihnachten herauskommt. Das wäre vermutlich anders, wenn bei Hartz 4 Empfängern das Beispiel Irak oder Afghanistan Schule machte. Man stelle sich vor, Hartz 4 Selbstmordkandidaten würden sich öfter mal mit einem dieser Asozialen in die Luft sprengen, ob die sich Herr Franz dann immer noch trauen würde der Regierung solche Horror-Kürzungen vorzuschlagen. Ausser mir, wird zum Glück keiner auf eine solche abwegige, mörderische Idee kommen, aber verstehen könnte man so einen verzweifelten Hartz 4 Selbstmordaspiranten schon. Er pfeift sowieso schon auf dem letzten Loch und was nützt da eine erweiterte Hinzuverdienstmöglichkeit, wenn absolut keine Arbeit da ist. Natürlich geht es nur darum Geld zu sparen, denn die nächste Bankenkrise wird nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.
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Ruferin in der Wüste?
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel befürchtet angeblich eine neue Spekulationsblase. Schärfere Regeln für Finanzkonzerne könnten auf der Strecke bleiben, warnte sie am Dienstag in Berlin. Die Krise sei noch nicht zu Ende. "Wir befinden uns auf extrem labilen Grund", betonte Merkel bei dem Kongress der deutschen Arbeitgeberverbände.
Merkel forderte, die Lehren aus der Krise wie verabredet umzusetzen. Die großen Staaten hatten sich auf dem Weltfinanzgipfel in Pittsburgh im September auf neue Vorgaben für Finanzkonzerne verständigt. Merkel sagte, nach der Krise müsse es gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle geben. Dazu gehörten international abgestimmte "Exit-Strategien" für den Ausstieg aus den staatlichen Hilfsprogrammen. Es dürfe nicht passieren, dass die USA sich abschotteten, um dann wie ein Phoenix aus der Asche zu kommen. Weltweit hatten Regierungen und Notenbanken in der Krise die Gelddruckmaschinen angeworfen und billiges Geld in die Märkte gepumpt. Merkel warnte, ein "Weiter so" zu den aktuell niedrigen Zinssätzen werde die nächste Blase hervorrufen. Es sei zu viel Geld unterwegs, das heize die Spekulationslust an. Eigene, nationale Schritte sind allerdings nicht vorgesehen. Nachdem Deutschland selbst gigantische Summen auf dem internationalen Finanzmarkt aufgenommen hat, tut so viel Scheinheiligkeit schon weh.

Zahnersatz für die Mittelschicht!
Dank der Grundversorgungs-Politik unseres Bonsai-Dschinghis Rösler wird Zahnersatz bald zu einem Luxusgut werden, das sich nur noch die Oberklasse leisten kann. Schon jetzt sind Geringverdiener und Hartz 4 Empfänger, was auch durchaus gewollt ist, leicht an ihrem schlechtem Gebiss und fehlenden Zähnen zu erkennen. Um solches der mittlerweile ebenfalls betroffenen Mittelschicht, dessen FDP-Wählerpotential man nicht ganz unberücksichtigt lassen kann, zu ersparen, wird im Gesundheitsministerium nach preiswerten Zahnersatz-Alternativen für diese Bevölkerungsgruppe gesucht. Wie mir aus sicherer Quelle mitgeteilt wurde, hat man jetzt eine Lösung gefunden. Gegen eine geringe Gebühr, kann demnächst das unten abgebildete Gebiss, bei jeder Krankenkasse angefordert werden. Es ist auf eine speichelfeste Kunststofffolie gedruckt, die zusätzlich noch eine leicht verständliche Gebrauchsanweisung enthält, die mittels einer handelsüblichen Schere sofort ausgeführt werden kann. Neben dem Hauptzweck, ein gesundes Gebiss zu simulieren, schützt diese preiswerte Prothese angeblich auch vor Mundgeruch.
Hartz 4 Outing
Früher war es relativ leicht, Leute mit geringem Einkommen auszumachen. Sie sahen zumeist etwas abgerissen aus und ein Dreitagebart konnte als untrügliches Zeichen für eine gewisse Verwahrlosung gewertet werden. Heute ist er für jeden Mann, der etwas auf sich hält, sozusagen Pflicht und verschlissene Kleidung ist ebenfalls voll im Trend.
Das machen sich zunehmend Hartz 4 Empfänger zunutze, denen ja eigentlich wegen ihrer erwiesener Unfähigkeit, Luxusgüter versperrt sein sollten. Diese von den Politikern beschlossene Regel, wird von immer mehr Mitgliedern dieser praktisch mittellosen Bevölkerungsschicht unterlaufen. Einige besitzen sogar die Frechheit in Autosalons der Oberklasse aufzukreuzen und Probefahrten mit extrem teuren Limusinen zu unternehmen. Wegen der oben genannten Modetrends, fällt es den Verkäufern natürlich schwer herauszufinden ob es sich um einen besonders coolen Erfolgreichen, oder nur um einen Hartz 4 Empfänger handelt.

Um so etwas in Zukunft zu vermeiden, hat die ARGE jetzt ein Emblem herausgebracht, dass sich jeder Hartz 4 Empfänger demnächst anheften muss. Es ist geschmackvoll und modisch gestaltet, so dass es den Betroffenen nicht schwer fallen sollte es auch zu tragen. Andernfalls, können ihnen bis zu 50% ihrer Unterstützungsgelder gekürzt werden. Der Preis dieses schicken Assecoires soll 10 Euro betragen, die den Empfängern dann in monatlichen 2 Euro Raten von seiner Unterstützung abgezogen werden.

Brot für die Welt, Kaviar für uns!

Was sind dass für Menschen die, obwohl sie schon mehrere Luxus-Anwesen an den schönsten Plätzen der Welt besitzen, sich für zig Millionen eine Wohnung direkt am Central-Park in New York, oder eine Insel in der Karibik zulegen? Richtig, es sind Kapitalisten. Auch wenn sie sich, wie z. B. ein Paul Mc Cartney oder Sting, als barmherzige Samariter verkaufen. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist Bono von U2, der ständig bei den Mächtigen der Welt vorstellig wird, um Gelder für die dritte Welt locker zu machen. Wie gesagt, bei den Mächtigen dieser Welt, nicht bei sich selbst. Paul David Hewson, wie Bono eigentlich heißt, wirkt beseelt von der Vorstellung, als Kreuzritter der Armen durch die Welt zu jetten. Wer die Homepage einer Finanz-Firma ansteuert, die Bono 2004 mitgegründet hat, könnte allerdings auch zu dem Schluss kommen, der selbsternannte Robin Hood eines ganzen Kontinents verkörpere vor allem eines: den äußerst cleveren Geschäftsmann. Die unbekanntere Bono-Gesellschaft heißt Elevation Partners, benannt nach dem U2-Song Elevation, und residiert in New York und San Francisco. Es ist eine Private-Equity-Gesellschaft: eine Heuschrecke an der Wall Street. Ein solcher Finanzinvestor verdient sein Geld in der Regel damit, Anteile von Firmen zu kaufen, um später mit hohem Gewinn auszusteigen. Bono fungiert als Gesellschafter von Elevation. Er ist Managing Director, einer von fünf Chefs. In einer Image-Broschüre wirbt das Unternehmen unverblümt mit den ausgezeichneten Kontakten des Sängers: "In den vergangenen Jahren hat Bono erfolgreich mit den Regierungen Bush und Clinton zusammengearbeitet.“ Laut einem in der Zeitschrift Zeitschrift Bloomberg Markets veröffentlichtem Artikel: "Bonos Buyout-Firma“, stammt die Idee zur Gründung von Elevation von Bono. Einen Tag in der Woche widme der Rockstar den Geschäften – gelegentlich werbe er persönlich bei möglichen Investoren um Geld. Elevation Partners lebt unverblümten Kapitalismus. 1,9 Milliarden Dollar sammelte das Unternehmen bereits ein, hauptsächlich bei Pensionsfonds. Etwa eine Milliarde Dollar dürften bereits angelegt sein – fast ausschließlich in Unternehmen aus der Medienbranche. Anfang Juni sicherte sich Elevation 25 Prozent an Palm, dem Hersteller von Kleincomputern. Erstes Investment war 2005 Move.com, Betreiber einer Immobilien-Website. Im vorigen Sommer kaufte Elevation von der Eigentümerfamilie etwa 40 Prozent am Forbes-Verlag. Darin erscheint das gleichnamige Magazin. Es gilt als "Bibel des Kapitalismus“. Vom Gutmenschentum, das den Sänger umwölkt, ist bei einem anderen Elevation-Investment auch nichts zu erkennen. Im Gegenteil. 300 Millionen Dollar steckte Elevation in die Bioware Pandemic Studios, zwei Hersteller von Computerspielen. Einer der Hits: "Destroy all humans“, "Zerstöre alles Menschliche“. Wer spielt, wandelt virtuell als Alien durch die Welt. Offizieller Werbespruch des Herstellers: "Benutze die Zündkapsel, den Gehirn-Zerschmetterer (...), um kraftlose Menschen auszurotten.“ Nicht nur die Elevation-Investments nähren Zweifel an dem öffentlichen Bild, das Bono gern von sich zeichnen lässt. Vor einem Jahr verlegte U2 seinen Steuersitz aus der Heimat Irland in die Niederlande. Der Grund: Der Inselstaat kappte Steuerprivilegien für Künstler. "Ich kenne kein einziges Unternehmen, das mehr Steuern zahlt als es zahlen muss“, rechtfertigte sich Bono. "Muss man denn ein Idiot sein, wenn man Musiker ist?“ Einige Zeit vorher, hatte er den irischen Regierungschef Ahern während eines Konzerts noch heftig dafür kritisiert, dass er die Entwicklungsgelder für Afrika nicht erhöhen wollte. Was, da diese Entwicklungsgelder schließlich Steuergelder sind, die Bono nicht mehr zahlen möchte, schon etwas verwundert. Etwas später erschien im amerikanischen Forbes-Magazin, an dem Bono nun beteiligt ist, ein interessanter Essay. Darin wird über die "oberen fünf Prozent der Menschheit“ fabuliert. Diese Gruppe lasse sich splitten: Ein Teil wolle ständig die Welt verbessern. Der andere Teil kümmere sich darum, sein Geld zu mehren. Laut Forbes ist jedoch Geldgier angenehmer als Gutmenschentum: "Das macht die Welt einfacher.“ Dass es eine Gruppe gibt, die gierig ist und zugleich die Welt verbessern will, fiel unter den Tisch. Vielleicht fragen die Reporter mal bei einem ihrer Eigentümer nach, wie das alles unter einen Cowboyhut aus Stroh passt.
Ouelle: Süddeutsche Zeitung
Die „Schonvermögen“ einiger anderer, selbst ernannter Weltverbesserer:
Paul Mc Cartney: 850 000 000 Euro
J. K. Rawling: 485 000 000 Euro
Lloyd Webber: 445 000 000 Euro
Madonna: 240 000 000 Euro
Mick Jagger: 200 000 000 Euro
Sting: 195 000 000 Euro
Elton John: 195 000 000 Euro
Friedenstaube lässt es krachen
Am 10. Dezember wird Obama der Friedensnobelpreis verliehen. Angesichts seines Plans den Krieg in Afghanistan auszuweiten, kam die Entscheidung des Nobelkomitees für viele überraschend. Die amerikanische Rüstungsindustrie reagierte prompt und kündigte einen Stealthbomber namens „Dove“ (Taube) an. Ob dies nun wirklich, wie von der Air Force erhofft, zu einem Stimmungswandel der Afghanen zugunsten der US Luftstreitkräfte führen wird? Zweifel sind jedenfalls erlaubt.

Der böse Iran?

Wir scheinen bald wieder einen Krieg im Fernsehen miterleben zu dürfen. Diesmal gegen den Iran, der anscheinend vor allem den Israelis ein Dorn im Auge ist. Grund dafür ist angeblich die atomare Aufrüstung der Perser, die sich tatsächlich beharrlich weigern ihr nationales Atomprogramm aufzugeben, oder komplett unter internationale Kontrolle zu stellen. Ich habe auch kein gutes Gefühl, wenn immer mehr Staaten Atomwaffen besitzen, aber will der Iran die überhaupt. Wenn man Ahmadinedschad glauben darf, aber Politikern zu glauben ist bekanntlich so eine Sache, haben die Perser kein Interesse an Atomwaffen. Immerhin haben sie, ganz im Gegensatz zu den Israelis, den Atomsperrvertrag unterschrieben, der die Entwicklung und die Produktion von Atomwaffen verbietet. Warum man genau dieses den Israelis erlaubt hat, die schon seit 1967 über Atomwaffen verfügen, ist schon verwunderlich. Experten gehen davon aus, dass das israelische Potential 100 bis 150 atomare Sprengköpfe umfasst, was mehr als ausreichend wäre, um den Iran in die Steinzeit zurückzubomben. Aber selbst wenn die Israelis nicht über eigene Atomwaffen verfügten, könnten sie sich des Schutzes, zumindest der USA, absolut sicher sein. Deren atomares Arsenal reicht bekanntlich für einen mehrfachen Overkill der gesamten Menschheit und würde aus dem Iran eine unbewohnbare Wüste machen. Es wird immer wieder behauptet, dass Israel wegen seiner Winzigkeit auf einen persischen Atomwaffenverzicht beharren müsse, weil schon wenige Atombomben ausreichten um es militärisch zu erledigen. Spätestens seit Israel über mit Atomraketen ausgerüstete U-Boote verfügt, die wir Deutsche ihm übrigens zu einem unschlagbaren Vorzugspreis geliefert haben, stimmt das so nicht mehr. Die alle auszuschalten ist praktisch unmöglich, was den unweigerlichen Gegenschlag der Israelis auslösen und die damit verbundene Vernichtung der meisten iranischen Großstädte zur Folge hätte. So etwas kann selbst ein Ahmadinedschad nicht wollen, was auch den Israelis klar sein dürfte. Dabei würde es auch keine Rolle spielen, ob die Bombe aus dem Iran mit einer Rakete, Flugzeug oder von Terroristen nach Israel befördert würde, ihre anschließende Vernichtung wäre den Persern sicher.
Bleibt nur zu hoffen, da Obama der mächtigen Israel-Lobby in den USA standhält, was leider ziemlich unwahrscheinlich ist. Die Chance, dass unsere israelhörige Kanzlerin Deutschland in ein solches Abenteuer verstrickt, scheint momentan zwar gering, ist aber dank eines Volksverdummungsorgans wie der Springerpresse nicht ganz auszuschließen. Sollte die Bild-Zeitung irgendwann mal zum Kampf gegen die iranischen „Atom-Terroristen“ aufrufen, werden die gehirnentkernten Schichten unserer Bevölkerung kaum noch zu bremsen sein. Immerhin, haben es diese Leute ja schließlich auch geschafft Angela Merkel in den Kanzlersessel zu hieven.
Wer sich für die wahren Gründe eines Krieges gegen den Iran interessiert, sollte sich diesen Vortrag ansehen:
http://www.youtube.com/watch?v=DWMwqTBrIZM
Es darf weiter gezockt werden
Die US-Justiz ist mit ihrem ersten Versuch gescheitert, zwei hochrangige Wall Street Banker zur Verantwortung zu ziehen. Die beiden Ex-Manager der Investmentbank Bear Stearns hatten in Kredite von Hausbesitzern investiert, die wenige oder gar keine Sicherheiten zu bieten hatten. Die Entscheidung der Jury gilt als Rückschlag für weitere Prozesse, in denen Fehlverhalten vor und während der Finanzkrise bestraft werden soll. Auch in Sachen Nahrungsmittel-Spekulation gibt es nur wenig Grund zur Hoffnung. Seit Mitte des Jahres die Preise für Öl, Kupfer und Kobalt abgestürzt sind, konzentrieren sich die Spekulanten zunehmend auf Reis, Mais und Weizen. Hier wurden 30 Prozent mehr aufgekauft, um sie als Anlagemöglichkeiten profitbringend zu verwerten. Was zur Folge hat, dass Bauern in Indien oder Afrika, deren Ernte nicht ausreicht, um ihre Familien zu ernähren, notwendige Zukäufe nicht mehr bezahlen können. Ein Lösungsvorschlag:
Eine Art Schwacke Liste für Spieler
Wie der jüngste Bestechungsskandal eindrucksvoll verdeutlicht, ist es ziemlich illusorisch, solche „Spielereinkäufe“ verhindern zu wollen. Dies hat jetzt anscheinend auch die FIFA eingesehen, deren Management sich bisher, wenn auch zähneknirschend, damit abfinden musste, mit keinem Cent an diesem Milliardengeschäft beteiligt zu sein. Das soll jetzt anders werden. Ab 2010 plant die FIFA (natürlich inoffiziell) einen Katalog herauszugeben, in dem manipulationsbereite Spieler ihre persönlichen Daten und Preise veröffentlichen können. So ein Katalog könnte der Wettmafia eine Menge Arbeit ersparen und wäre auch für die betroffenen Spieler ganz bequem. Wie aus gut informierten Kreisen zu hören ist, wird noch über die von der FIFA verlangte Provision verhandelt. Der von der FIFA mit der Erstellung der Liste beauftragte Verlag, plant übrigens eine ähnliche Liste für Politiker herauszubringen.
American (Alb)dream
Etwa 50 Millionen US-Amerikaner hatten im vergangenen Jahr nicht genug zu Essen. Unter den Betroffenen waren auch 16,7 Millionen Kinder, 4,3 Millionen mehr als 2007. Minister Vilsack sagte, die Zahlen dürften in diesem Jahr wegen der Wirtschaftskrise weiter gestiegen sein. Angesichts der steigenden Arbeitslosenrate seien die Zahlen nicht überraschend. Präsident Barack Obama nannte die Ergebnisse der Studie beunruhigend.
Aber auch die Makler in New York machen sich Sorgen. So sind die Preise für Luxuswohnungen am Central Park im letzten Jahr ungewöhnlich stark gefallen. Eine z. B. von 42.000 000 Dollar auf 35.000 000 Dollar. An diesen Schnäppchenpreisen sind nur noch wenige Millionen zu verdienen. Da die Boni-Zahlungen an Banker aber fast wieder ihren alten Stand erreicht haben, ist wohl bald mit einer Normalisierung der Luxus-Wohnungspreise zu rechnen.
Obama startet Strom-Revolution
Mit aller Kraft treibt US-Präsident Barack Obama die Energiewende voran: In Amerika startet ein milliardenschweres Konjunkturprogramm zur Modernisierung der Stromnetze. Das Infrastrukturprojekt ist Voraussetzung für eine flächendeckende Nutzung von Ökostrom - und soll Tausende Jobs schaffen. Schlaue Stromnetze Amerikas Energiesektor steht vor gewaltigen Umwälzungen: Mit einem 3,4 Milliarden Dollar schweren Öko-Fonds will die Regierung Voraussetzungen für die flächendeckende Nutzung von Ökostrom schaffen. Zusammen mit den Investitionen aus der Privatwirtschaft werden nach Angaben des US-Energieministeriums in der nahen Zukunft mehr als acht Milliarden Euro in die Entwicklung schlauer Stromnetze, sogenannter Smart Grids, gesteckt.

Neues aus der Zweiklassenmedizin
Obwohl selbst Experten Zweifel angemeldet hatten, bestritt die Bundesregierung gestern den Vorwurf der Zweiklassenimpfung. Pandemrix sei ebenso sicher wie das für die Politiker bestellte Celvapan. Die Befürchtung, dass Pandemrix einen Menschen erst so richtig zur Sau machen könnte, sei absolute Panikmache. Der Vorschlag, Politikern einfach ebenfalls Pandemrix zu verabreichen, wurde von unseren Volksvertretern allerdings empört zurückgewiesen.

Endlösung
Wie von einem an den Koalitionsverhandlungen Beteiligten, der aber anonym bleiben will, berichtet wird, ist im Rahmen der Koalitionsverhandlungen auch über eine Endlösung des Hartz 4 Problems gesprochen worden, die wie folgt aussehen soll:
Der Hartz 4 Empfänger wird zu einem Gespräch in die ARGE gebeten, in der ihm von einem besonders dafür geschulten Mitarbeiter, in drastischer Weise verdeutlicht wird, wie Untragbar seine weitere Alimentierung für den Staat ist. Dabei soll besonders darauf verwiesen werden, wie sehr es unsere Leistungsträger demotiviert, wenn sie auf Dauer unfähige und lebensuntüchtige Personen wie ihn mit durchschleppen müssen. Außerdem, soll auf die, durch hohe Soziallasten, verbauten Ausbildungs- und Zukunftschancen kommender Generationen hingewiesen werden, die bei einer Fortführung des jetzigen Systems vermutlich ebenfalls zu Parasiten unserer Gesellschaft mutierten. Die Schilderung weiterer, angeblich durch hohe Transferleistungen, provozierter Horror-Szenarien und die Aussichtslosigkeit seiner Lage, soll den Hartz 4 Empfänger dann endlich aufnahmebereit für einen Vorschlag machen, der auf den ersten Blick, vielleicht etwas ungewöhnlich erscheint. Der Mann von der ARGE wird ihm vorschlagen Selbstmord zu begehen, um die Allgemeinheit zu entlasten. Die dafür nötigen Utensilien würden ihm natürlich kostenlos zur Verfügung gestellt und für seine Entsorgung durch die ARGE wäre ebenfalls gesorgt. An eine Verwertung der sterblichen Hülle, wie in dem Film „ 2022... die überleben wollen„ , wo Selbstmörder zu so genanntem Soylent Green verarbeitet wurden, ist allerdings nicht gedacht, jedenfalls jetzt noch nicht. Familienvätern, soll das vorzeitige Ableben, eventuell durch eine Bevorzugung ihrer Kinder bei der Lehrstellenvergabe schmackhaft gemacht werden. Überlegungen Hartz 4 Kinder auch beim Studium zu unterstützen, dürften sich mangels Probanden erübrigen. Überlegungen von FDP Politikern, komplette Hartz 4 Familien zum sozialverträglichen Selbstmord zu bewegen, wurden von der CDU, mit dem Hinweis auf die dann zu befürchtenden Schwierigkeiten mit ihrer Christenklientel zurückgewiesen. Ebenso, wie der Vorschlag einiger, dem linken Flügel der Partei zuzurechnender CDU Politiker, die Banker mir in die Suizid Aktion einbeziehen wollten. Nach dem Hinweis auf die Spendenrelevanz dieser Berufsgruppe, wurde dieser Antrag aber wieder zurückgezogen. Ob die Pläne für die ultimative Entlastung unseres Sozialsystems tatsächlich Wirklichkeit werden, hängt natürlich von der Akzeptanz dieser Ideen bei der deutschen Bevölkerung ab, die sich aber, wie die momentane Neidkampagne gegen Hartz 4 Empfänger verdeutlicht, offenbar problemlos manipulieren lässt.

Bundeswehr in Nöten
Mit schweren Mängeln bei der Ausrüstung hat die Bundeswehr in Afghanistan zu kämpfen. Wie das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL unter Berufung auf interne Berichte des Verteidigungsministeriums meldet, ist mehr als die Hälfte der rund 700 geschützten Fahrzeuge am Hindukusch zeitweise nicht einsatzbereit. Wegen eines Mangels an Ersatzteilen müssten sogar "Transall"-Transportflugzeuge ausgeschlachtet werden. Für Hubschrauber gebe es nicht genug Piloten, für die Übertragung geheimer Informationen fehlten geeignete Computer und Funkgeräte.

Nullrisiko
Es ist unglaublich, wie sehr unsere Regierung um unsere Gesundheit besorgt ist. Jetzt soll auch noch die Helmpflicht für Fahrradfahrer eingeführt werden, was vermutlich nicht nur die Produzenten dieser zumeist grellbunten, plastilinen Kopfgeschwülste freuen wird, sondern auch unsere Versicherungen. Deren oberstes Ziel ist bekanntlich die Vermeidung von allem und jedem, das zur Auszahlung des vereinbarten Versicherungsbetrages führt. Dank unserer überaus versicherungsfreundlichen Politiker kommt es allerdings nur noch relativ selten zu solchen, aus Sicht der Versicherer, unerfreulichen Ereignissen. Die Zeiten, in denen ein Führerscheinfrischling nur 100% der Versicherungsprämie zahlen brauchte, sind bekanntlich lange Vergangenheit. Dafür sind die Schadenersatzsummen z.B. für verlorene Gliedmaßen und andere Invalidität verurachende Unfälle seit den Sechzigern ziemlich gleich geblieben. Ob es dabei vielleicht einen Zusammenhang mit der Tatsache gibt, dass zahlreiche Politiker nach Beendigung ihrer politischen Karriere in die Vorstände der Versicherungen wechseln? Man kann es jedenfalls nicht ganz ausschließen, wie die einschlägigen Beispiele beweisen. Großzügig gespendet wird seitens der Versicherungswirtschaft auf jeden Fall, was alleine schon genug Antrieb für entsprechende Gesetze sein dürfte. Ich finde, dass man dabei vor den Fussgängern nicht Halt machen sollte. Immerhin kommen jährlich mehr Fussgänger als Radfahre3r um. Mein, im vorauseilendem Gehorsam, entworfener Fussgängerschutzanzug, dürfte deren Verlustrate erheblich senken. Es würde mich freuen, wenn die Versicherer mir gegenüber ähnlich grosszügig verfahren würden, wie bei unseren Stellvertretern im Bundestag. Meine Kontonummer kann unter der Rubrik Kontakt erfragt werden.

Die Enttäuschung
Wer hatte nicht gehofft, dass unter Obama alles anders wird. Leider war die Freude über den Wechsel anscheinend verfrüht. Keine bisherige US Regierung hatte so viele Banker in ihren Reihen wie die Obamas jetzige Truppe und es wird lustig weitergezockt. Nachdem Banken wie Goldman & Sachs, die Welt in die Finanzkrise schliddern ließen, werden jetzt wieder Gewinne gemacht und Milliarden an Boni ausgezahlt. Alles geht weiter wie gehabt. Wie sagte der alte Rothschild schon damals: "Wenn ich die Finanzen kontrolliere, ist es mir egal wer unter mir regiert".

Der kranke Mann an der Themse
Kaum ein Land erlebt durch die Wirtschaftskrise einen so brutalen Absturz wie Großbritannien. Wir sind nicht mehr der "kranke Mann Europas" wie in den Siebzigern, sondern der "kranke Mann der Welt", meint die "Times". "Alle haben Angst, die Leute, die Banken, alle.", stelltt der bekannte, englische Schriftsteller Tony Parson im "Spiegel" fest. Es säßen Leute im Gefängnis, die deutlich weniger Schaden angerichtet hätten als die Chefs der Banken, die sich neulich im Fernsehen entschuldigten. Das sei ein sehr unbefriedigendes Schauspiel gewesen, sagt er, ohne echte Reue. "Ich weiß ja, dass es nichts an den Tatsachen ändern würde, wenn wir ihre Köpfe vor der Nationalbank aufspießen würden. Aber wir sollten es trotzdem tun. Vielleicht würden wir uns nachher besser fühlen."

Werkstück Frau
Das Magazin "Der Spiegel" (Nr.9 / 21. 2. 09) veröffentlichte in seiner Rubrik "Wissenschaft - Technik" folgenden Artikel:
Ein uralter Verdacht ist nun wissenschaftlich bestätigt: Manner betrachten Frauen als Objekte, sobald sie ihnen spärlich bekleidet auf Fotos präsentiert werden. Das fand die US-Psychologin Susan Fiske heraus. Sie legte 21 heterosexuelle Männer in einen Hirnscanner und zeigte ihnen Bilder von Bikini-Schönheiten. Die stärkste Erregung fand sich bei den Probanden in jenen Hirngegenden, die der Handlungsvorbereitung dienen - die gleichen Areale leuchteten auf, wenn die Männer Bilder von Schraubenschlüsseln und Heimwerkermaschinen sahen. "Es war, als ob sie daran dachten, diese Körper zu bearbeiten", sagte Fiske.
Ich kann Frau Fiske nur Recht geben. Als gelernter Automechaniker leide ich ganz besonders unter diesem Phänomen.
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Alpenindianer geben auf
Steinbrücks Drohung mit der Kavellerie hat offenbar Wirkung gezeigt. Trotz aller Kritik, vor allem der FDP, die bis zuletzt versucht hatte ihrer Klientel die bisherigen Finanzschlupflöcher zu erhalten, haben sich die Schweitzer jetzt auch bereit erklärt Steuerermittlungen in Zukunft zu unterstützen. Ob dies wirklich auch im Interesse der CDU ist, die ja früher selbst Kofferweise Geld am Fiskus vorbei, nach Lichtenstein geschleust hat, darf bezweifelt werden. Angela schien jedenfalls etwas überrascht darüber zu sein, dass die "Alpenindianer" so schnell kapitulierten.

Retten oder nicht?
Wieviel uns die angeblich, unbedingt erforderliche Rettungsaktion, noch kosten wird ist nicht absehbar. Die Verantwortlichen der Katastrophe können sich jedenfalls freuen. Für die meisten von ihnen dürfte sich der Raubzug gelohnt haben. Bisher hat unsere Regierung Garantien (inklusive Verschuldung) von über 2 000 000 000 000 Euro (2 Billionen) ausgestellt und rettet weiter. Angeblich wegen der Arbeitsplätze. Mit diesen Summen könnte man für die nächsten 100 Jahre alle Arbeitsplätze mit Staatsgeldern finanzieren. Anschauungsunterricht liefert der Fall der HRE-Bank, in die bis jetzt 120 Milliarden Euro gesteckt wurden. Wenn der Staat sich verrechnet, stehen wir vor dem größten Bankraub aller Zeiten - einem Bankraub freilich, bei dem die Räuber nicht von außen kamen, sondern in der Bank saßen.

Homo creditus
Dass die Banken momentan, weil sie sich gewaltig verzockt haben, in Sachen Kreditvergabe sehr zurückhaltend agieren dürfte bekannt sein. Um so wichtiger ist es für potentielle Kreditnehmer bei den Sachbearbeitern einen guten Eindruck zu hinterlassen. Die unten gezeigten Bilder sollen dabei eine kleine Hilfe sein.
Kreditwürdig (unten)

Nicht Kreditwürdig (unten)


Angelas Zorn
Den bekam jetzt auch "unser" Benedetto zu spüren. Wenn es um den Holocaust geht, lässt sich unsere Angela nämlich nicht die Butter vom Brot nehmen. Schließlich durfte sie eine Rede vor der Knesset halten. Ihrem "göttlichen" Zorn konnte selbst dessen Stellvertreter nicht lange wiederstehen. In Zukunft dürfte jetzt auch jedem Katholiken klar sein, wer hier im Diesseits das Sagen hat.

Eigentlich nur konsequent!
Entgegen den Vorhersagen selbst vieler "Experten", scheint die Verschrottungsprämie ein Erfolgsmodell zu werden. Wie zu erwarten war, fordert unsere Autoindustrie jetzt eine Aufstockung des dafür vorgesehenen Etats. Vielleicht, sollte unsere Regierung vorher noch über Verbesserungsmöglichkeiten nachdenken.
Mit Marx gegen die Drachen
Wie das Beispiel Hypo Real Estate zeigt, wächst der Finanzbedarf der Banken kontinuierlich ins Unermeßliche. Kaum ist eine neue Kapitalhilfe oder Bürgschaft genehmigt, werden weitere Unterstützungsgelder vom Staat verlangt. Um Erpressungen dieser Art zu entgehen, wird momentan an einem Gesetz gestrickt, welches die Verstaatlichung von Banken ermöglicht. Wer hätte gedacht, dass unsere Angela doch noch mal das verwirklichen kann, was sie früher als FDJ-Aktivistin gelernt hat.
Kann er wirklich?
Der neue US-Präsident Barack Obama hat die Milliardenprämien für Bankmitarbeiter in Krisenzeiten scharf kritisiert. Er bezeichnete es als "beschämend", dass die Banken auch 2008 noch Milliarden an Bonuszahlungen ausgeschüttet haben.
Diese Zahlungen seien erfolgt, während die Banken zeitgleich den Staat und damit den Steuerzahler um Milliardenhilfen angefleht hätten. "Das ist der Gipfel der Verantwortungslosigkeit", schimpfte ein sichtlich erregter Obama in Washington.
Boni von 18,4 Milliarden Dollar
Die Wall Street müsse endlich beweisen, dass sie Verantwortungsbewusstsein habe, forderte der US-Präsident weiter. Er bezog sich auf am Mittwoch veröffentlichte Zahlen, wonach an der New Yorker Börse im vergangenen Jahr trotz des Zusammenbruchs der Finanzmärkte Boni von 18,4 Milliarden Dollar (14,2 Milliarden Euro) ausgeschüttet wurden - und zwar an Manager, die die Pleiten mit verursacht haben.
Hoffentlich folgen seinen Worten auch Taten!

Das amerikanische Vorbild
Angesichts des Jubels bei der Vereidigung von Barak Obama dürften unsere Politiker vor Neid erblasst sein. Von so viel Popularität und Charisma können unsere Langeweiler nur träumen. Was nicht zuletzt auch für unsere Pfarrerstochter aus der Uckermark gilt.



Angela Merkel: Hamas hat alleine Schuld am Krieg
Bei einem Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert am Sonntagabend waren sich Merkel und Olmert einig, dass die Verantwortung für den Krieg, "eindeutig und ausschließlich" bei der Hamas liege. Ich glaube so einfach sollte es sich Frau Merkel nicht machen. Sicher sind die Israelis durch den dauernden Kassamraketenbeschuß provoziert worden, aber eine solche überzogene Reaktion, die wieder mal unschuldige Kinder und Frauen trifft, kann selbst eine so israelhörige Politikerin wie unsere Angela wohl nicht ernsthaft OK finden. Immerhin blockiert Israel, unter Mißachtung der UNO-Beschlüsse, schon längere Zeit den Gaza-Streifen und ist nicht bereit mit Hamas zu verhandeln. Die ist immerhin von der Mehrheit ger Gaza-Palestinenser legal, auch wenn dies Israel überhaupt nicht in den Kram passte, gewählt worden. Ausserdem wäre Israel, aufgrund seiner militärischen und technischen Möglichkeiten, garantiert in der Lage gewesen die Kassam-Angriffe zu unterbinden, ohne grosse Teile der in Gaza befindlichen Zivilbevölkerung in Mitleidenschaft zu ziehen. Ich vermute mal, dass Israel die Zeit bis zum Amtswechsel seines Hörigen im weissen Haus nutzt um vollendete Tatsachen zu schaffen. Es ist zu befürchten, dass der Judenstaat, durch sein überzogenes, rücksichtsloses Vorgehen, den Hass der Araber noch weiter verstärken wird.



Seit unsere Angela vor der Knesset sprechen durfte, kennt ihre Liebe zu Israel offenbar keine Grenzen mehr. Anscheinend um dies zu würdigen, hat sie jetzt eine Brille von ihrem Kollegen Olmert geschenkt bekommen, von der unsere Kanzlerin, zumindest wenn es um den nahen Osten geht, reichlich Gebrauch macht.
Obwohl dauernd von einer Zweistaatenlösung geredet wird, gesteht Israel den Palestinänsern bisher nur diesen Flickenteppich (siehe Karte) zu. Einen Staat kann man so ein Gebilde wohl kaum nennen. Jedenfalls Grund genug für Angela die Brille zu wechseln.

Offener Brief
von Dr. Meir Margalit, israelischer Historiker
an Bundeskanzlerin Angela Merkel
anlässlich ihrer Reden und ihres (Nichts-)Tuns auf der Israel-Reise Mittwoch, 26. März 2008
Sehr geehrte Frau Merkel,
schon seit langem hat man in Israel keine Reden gehört, die solchen zionistischen Pathos hatten wie die Reden, die Sie bei Ihrem Besuch in Israel vor einer Woche gehalten haben. Sie haben es während Ihres dreitägigen Besuchs sehr klar gemacht, wie sehr Sie den Staat Israel unterstützen und gegen seine Feinde an seiner Seite stehen. Acht Minister, unzählige Regierungsangestellte und Sicherheitskräfte haben Sie mitgenommen, um mit großem Aufwand bei Ihren Gastgebern einen guten Eindruck zu hinterlassen. Trotz des Obengenannten muss ich Sie jedoch, mit allem Respekt, darauf hinweisen, dass Sie uns keine gute Tat erwiesen haben: Wenn Sie nämlich wirklich nur Israels Wohl im Sinne gehabt hätten, dann hätten Sie die Palästinenserfrage zumindest erwähnt. Statt dessen taten Sie so, als ob es sie überhaupt nicht gäbe. Sie hätten mit klaren Worten erwähnen müssen, dass die israelische Besetzung der Palästinensergebiete unmenschlich ist und enden muss, dass Israel die besetzten Gebiete räumen, die Siedlungen auflösen und die Belagerung des Gazastreifens beenden muss. Wenn Sie nämlich wirklich nur Israels Wohl im Sinne gehabt hätten, dann hätten Sie Abu Mazen zumindest einen Besuch abstatten sollen und sich mit dem palästinensischen Kampf um Unabhängigkeit solidarisch zeigen sollen. Wenn Sie wirklich an der Seite Israels gegen seine Feinde stehen wollten, dann hätten Sie zuallererst den Staat Israel selbst kritisiert Die größte Gefahr, die Israel zu fürchten hat, ist nämlich ironischerweise nicht Iran, sondern Israel selbst. Seit 1967 betreibt der Staat Israel nämlich ein System der Selbstvernichtung. Jeder, der sich um das Wohl des Staates Israel bemüht, muss ihm helfen, dieses System zu beenden. Ich bin mir sicher, dass Sie gebildet genug sind, das zu wissen. Auch weiß ich, dass das Schuldbewusstsein des deutschen Volkes Ihnen nicht die Möglichkeit gestattet, den jüdischen Staat offen zu kritisieren. Zudem kann angenommen werden, dass in einem solchen Fall israelische Politiker Ihnen vorgeworfen hätten, eine Antisemitin zu sein. Trotzdem sollten Sie sich nicht davon abbringen lassen, denn der wirkliche Antisemit ist der, der angesichts der Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten schweigt, da es jedem klar ist, dass die Fortsetzung der Besetzung das Ende des Staates Israels auf sich ziehen wird. Und falls man Ihnen vorwirft, eine Antisemitin zu sein, können Sie ja Ehud Olmert selbst zitieren, der vor drei Monaten sagte, dass, wenn die Besetzung nicht beendet wird, der Staat Israel beendet werden wird. Ich würde Sie gerne darauf hinweisen, Frau Merkel, dass die Mehrheit der Israelis eingesteht, dass die Besetzung untragbar ist und uns nicht weniger Schaden zufügt als den Palästinensern. Jedoch fehlt der israelischen Regierung die Kraft, die einzige Operation durchzuführen, die unser Leben retten kann: die Entfernung des Tumors, der sich "(besetzte) Gebiete" nennt. Durch diesen Tumor bluten wir ununterbrochen, und er macht uns von Tag zu Tag schwächer. Und daher brauchen wir keine Solidaritätsbekundung und auch keine pro-zionistischen Reden, sondern internationalen Druck, der die Besetzung beenden kann. Alleine schaffen wir das nämlich nicht. Jedoch mit Hilfe unserer europäischen Freunde gibt es eine Chance, Ruhe und Frieden für beide Völker zu erreichen. Zum Schluss würde ich Sie gerne darauf hinweisen, dass ich zwar kein Moralist bin, aber dennoch denke, dass Sie eine der wichtigsten moralischen Lektionen des Zweiten Weltkrieges vergessen haben: Nämlich, dass man bei Menschenrechtsverletzungen nicht schweigen darf, und dass man gegen jedes Regime, das ein anderes Volk unterdrückt, kämpfen muss. Heute sind wir leider die Unterdrücker. Es ist daher Ihre Aufgabe, mit lauter Stimme zu sagen, dass das 21. Jahrhundert keinen Platz für Besatzungsmächte und Unterdrücker hat und dass jedes Volk ein Recht auf Selbstbestimmung hat. Israel braucht diesen Druck um seiner selbst willen. Wer Israel liebt, muss Druck ausüben bis die Besetzung beendet ist.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Meir Margalit, Historiker
Aktivist der israelischen Friedensbewegung und ehemaliges Stadtratsmitglied von Jerusalem von der Meretz-Partei
(Übersetzt aus dem Hebräischen von Benjamin Rosendahl) V.i.S.d.P.: Frau Gigi Romeiser, Berliner Straße 23, 63477 Maintal.
An die Rahe?
Was sind schon die paar lächerlichen Schiffe, die von Piraten erbeutet wurden, gegen die verzockten Billionen unserer Banker? Dass diese Derivate- und Certifikate-Korsaren ihre Raubzüge ebenfalls, wie vormals schon Sir Francis Drake, mit stillschweigender Billigung ihrer Regierungen ausführten, macht die Sache nicht besser. Im Unterschied zu Drake, der sich ausschließlich an die Goldschiffe der Spanier hielt, sehen unsere heutigen Finanzkapitäne die Sache leider nicht mehr so eng. Ihre, von unseren jetzt Krokodilstränen weinenden Politikern ausgestellten Freibriefe (Kaperbriefe), nahmen auch kleine Anleger nicht aus. Dies ist aber leider nicht der einzige Unterschied. Während erwischte Piraten früher für gewöhnlich an der Rahe endeten, müssen die heutigen Verantwortlichen schlimmstenfalls freiwillig auf ihre Bonuszahlung verzichten.

Rettet das Internet

Alle Anzeichen sprechen dafür, dass die Verharmlosungskampagne der Feinde der Menschheit begonnen hat. Ihre Marionetten, Politiker und Medienleute werden wieder auf Linie gebracht, nachdem man ihnen eine gewisse Zeit lang etwas mehr Leine gegeben hatte. Das war schon erforderlich um der allgemeinen Empörung ein Ventil zu geben, aus dem zumindest ein Teil der Wut auf die Verursacher des Crash´ entweichen konnte. Jetzt ist aber Schluß damit, das System muss gerettet werden, denn schließlich soll die Ausbeutung der Anständigen ungebremst weitergehen. Leider spricht vieles dafür, das die Taktik der Raubtierkapitalisten, so hat Altkanzler Helmut Schmidt diese abartigen Vertreter unserer Art treffend genannt, erfolgreich ist. Schon jetzt wird, wie die achterbahnartigen Schwankungen der Börsenkurse verdeutlichen, gezockt was das Zeug hält und die weltweite Krise nur als lästiger, aber heilsamer Ausrutscher verharmlost. Nachdem die Allgemeinheit wie geplant die gigantischen Verluste geschultert hat, bereiten sich die Verursacher und Profiteure der globalen Geldvernichtung frohgemut auf ihren nächsten Raubzug vor. Von den Medien wohlwollend toleriert, die ihnen praktischerweise weitgehend gehören. Die „unabhängigen“ öffentlichen Medien werden von den sie "kontrollierenden" Politikern ausgebremst, die nicht nur genau wissen wer die wirklichen Fadenzieher und Mächtigen im Hintergrund sind, sondern auch welchen Einfluss dieser Geldadel auf ihre Karriere hat. Im Gegensatz zu seinen politischen Vasallen, muss er sich keiner lästigen Wahl stellen und verfügt über Möglichkeiten von der frühere Kaiser und Könige nur träumen konnten. Trotzdem dürfen wir nicht in hoffnungslose Lethargie verfallen, denn noch gibt es etwas, das die Pläne dieser Asozialen vereiteln könnte: Das Internet! Als unkontrollierbares Netzwerk geplant, bietet es gute Voraussetzungen sich auch in Zukunft dem Würgegriff der globalen Moneykratie zu entziehen und weiterhin unzensiert die Wahrheit zu verbreiten. Natürlich ist absolute Vorsicht geboten. Dieser Stachel im Fleisch schmerzt und die Möchtegernherrscher dieser Welt werden weiterhin ihre praktisch unbegrenzten Geldmittel dazu einsetzen ihn zu entfernen. Das bisher alle ihre diesbezüglichen Versuche gescheitert sind lässt hoffen.
Dieser tolle, neue Film, der nicht nur die ganze Misere schildert, sondern auch Lösungen aufzeigt, sollte Pflichtprogramm für alle Schulen werden:
Protestierende Isländer stürmen Zentralbank
Erschienen am 02. Dezember 2008
Der kollektive Schock für die Isländer nach dem Zusammenbruch der Banken und dem bedrohlich nahen Staatsbankrott weicht immer mehr Erbitterung und militanten Protesten. Wie die Polizei in Reykjavik am Dienstag (02.12.08) bestätigte, waren am Vorabend erstmals Demonstranten in das Gebäude der Zentralbank eingedrungen. Die mehr als hundert Protestteilnehmer zogen sich erst nach Drohungen der Polizei, das Gebäude gewaltsam zu räumen, zurück. Sie verlangten lautstark den Rücktritt von Nationalbank-Chef David Oddsson.
Großes Aggressionspotenzial
Dass Demonstranten eine Feier zum 90. Jahrestag der Staatsgründung in einen kleinen Sturm auf die Reykjaviker Zentralbank umfunktionierten, gilt in der Hauptstadt erst als Anfang. "Das Aggressionspotenzial ist enorm. Die Leute sind zornig, dass ein ganzes Volk für das Roulettespiel von Bankern und die Tatenlosigkeit der Regierung bezahlen muss", meint Gottskálk Jensson von der Universität Reykjavik.
Isländischer Staat praktisch am Ende
Der Zorn der 320.000 Bürger auf der Atlantikinsel bekommt seit dem Zusammenbruch der drei größten Banken im Oktober täglich und reichlich neue Nahrung. Die Arbeitslosenzahlen explodieren. Viele Unternehmen können nichts mehr importieren, weil die isländische Krone als Zahlungsmittel fast wertlos geworden ist. Ministerpräsident Geir Haarde verlangt von den Ministerien Sofort-Vorschläge für Ausgabenkürzungen um zehn Prozent. Immer mehr Familien müssen ihre Wohnungen und Häuser räumen, weil sie die vervielfachten Kreditkosten in Auslandswährungen nicht tragen können. Geschäfte bieten ihr komplettes Sortiment im Weihnachtsmonat mit 50 Prozent Rabatt an, damit überhaupt jemand kauft. Junge Isländer müssen Auslandsstudien abbrechen, weil ihre heimischen Stipendien nichts mehr wert sind.
Sehnsucht nach Wikingerzeit
Viele Isländer befürchten, dass die Verantwortlichen straflos davonkommen und würden deshalb gerne das zur Wikingerzeit übliche Thinggericht wieder einführen. Selbst Könige und Fürsten mussten sich damals dem Gesetz beugen und wenn sie dass Pech hatten verurteilt zu werden, an einem Bootsausflug teilnehmen, der wenig erfreulich für die Passagiere war. Den gescheiterten Zockern der Insel würde so mancher Isländer gerne eine ähnlich finale "Aufwärmung" verordnen.
Spekulanten-Minimierung
Möglicherweise kann die Gen-Forschung in Zukunft Finanzkrisen wie die jetzige vermeiden helfen. Aufgeschreckt durch die unverantwortlichen Machenschaften der internationalen Zockergemeinschaft, auch Spekulanten genannt, hat die Politik weltweit Forschungsaufträge an renommierte Gen-Wissenschaftler vergeben, deren Ziel es sein soll, herauszufinden welche spezifische Gene für die Entwicklung zum Spekulanten entscheidend sind. Da es ihnen vor einiger Zeit schon gelungen war, die für Zigarettensucht und Alkoholismus verantwortlichen Gene herauszufinden, sind die Forscher zuversichtlich das Spekulanten-Gen auch bald ausfindig zu machen. Da es leider noch nicht möglich ist, solche erkannten Gen-Defekte zu reparieren, wird man sich, um ähnliche Finanz- und Wirtschaftskatastrophen in Zukunft zu vermeiden, vorerst einfacher, aber bewährter Methoden bedienen müssen.
Haben sie sich wirklich so lieb?
Obwohl Hillary ihren Konkurrenten Barak, in der letzten Phase des Nominierungs-Wettkampfs, als unfähig für das Präsidentenamt bezeichnet hatte, wird sie jetzt seine Außenministerin. Obama bezeichnete Hillary in seiner Rede, in der er seine Regierungsmitglieder bekannt gab, dagegen als Freundin und Kollegin, die aber auch eine harte Gegnerin gewesen wäre. Kann man wohl sagen! "Die pinkelt Eis!", soll der neu gewählte Präsident der USA sogar einmal von Hillary behauptet haben. Ihre Zuneigung zu dem Mann, der ihr so gewaltig in die Suppe gespuckt hat, dürfte sich ebenfalls in Grenzen halt
en.

Frauen und Technik
Das der amerikanischen Astronautin Heide Stefanyshyn-Piper, während der Reparatur eines Sonnensegels der Werkzeugkoffer entfleuchte, sollte auf keinen Fall Anlass für hämische, frauenfeindliche Bemerkungen sein. So etwas kann jedem passieren. Ok, Frauen vielleicht etwas eher. Der Verlust dieses Koffers, der jetzt übrigens schon für einfache Ferngläser sichtbar um die Erde kreist, dürfte leicht zu verkraften sein. Bei einem der Astronauten-Wohnmodule sähe dies vermutlich schon etwas anders aus. Ob man Heide auch mit deren Wartung betreuen sollte? Ich glaube schon! Für die Gleichberechtigung der Frauen müssen Opfer in Kauf genommen werden.
Piratenjagd mit deutschem Akzent!
Da ein Teil der somalischen Fischer, dank internationaler Fangflotten, die ihnen über die Jahre systematisch ihre Fanggründe leerfischten, in´s Piratengewerbe übergewechselt ist, haben sich jetzt mehrere Staaten dazu entschlossen Kriegschiffe in das betroffene Seegebiet zu entsenden. Deren Aufgabe soll es sein, Fangflotten und Handelschiffe vor den Piraten-Angriffen zu schützen, die wie das Beispiel des neulich gekaperten Supertankers zeigt, offenbar über strategische und technische Fähigkeiten verfügen, die man ihnen vorher nicht zugetraut hätte. Eine deutsche Fregatte soll sich ebenfalls um die Sicherheit der Seefahrt vor der somalischen Küste kümmern, was allerdings wegen unserer engen, gesetzlichen Bestimmungen nicht ganz so einfach ist. Schießen dürfen die deutschen Marinesoldaten nur in Notwehr und Piratenschiffe verfolgen oder durchsuchen ebenfalls nicht, es sei denn, die Piraten würden es ausdrücklich verlangen. Da die Chancen dafür, objektiv betrachtet, relativ gering sind, wird sich die Aufgabe der Deutschen auf wehrhafte Untätigkeit beschränken müssen. Immerhin, denkt man in der Regierung darüber nach, Polizisten und eventuell sogar einen Richter auf das Schiff zu kommandieren um die Piraten gesetzmäßig verhaften und anklagen zu können. Auch wenn diese Anti-Piraten-Aktion, ebenso wie die Marine-Einsätze vor der libanesischen Küste, eigentlich nur Geldverschwendung ist, sollte man unseren blauen Jung´s ruhig mal den Sonnenbrand unter der tropischen Sonne gönnen, denn was ist der schon im Vergleich zu den Steuergeldern die unsere Banker verbrennen.
Zu früh gefreut?
Da hatte man schon gehofft, dass die Bankenkrise auch etwas Heilsames haben könnte. Unsere Politiker würden so einen Raubzug bestimmt nicht mehr zulassen, doch weit gefehlt. In Deutschland erhalten die Vernichtungsbanker weiterhin Multi-Millionen Euro an Boni für ihr Vernichtungswerk, obwohl der Steuerzahler für ihre Verbrechen geradestehen muß. Angeblich sollten jene Banken, die durch das "Rettungspaket" vor dem Absaufen bewahrt werden, keine Bonus-Belohnungen an die Vernichter auszahlen dürfen. Alles Lüge, die Mörder unserer Existenzgrundlagen werden für ihr Teufelswerk auf weiterhin mit Milliarden-Boni belohnt: "Krise hin, Krise her, viele deutsche Investmentbanker dürfen auch in diesem Jahr mit satten Extra-Millionen rechnen. Für ihre Gehälter haben die Banken bereits im ersten Halbjahr Milliarden in ihren Kassen zurückgestellt. ... Auf das Thema Investmentbanker mag sich Finanzminister Steinbrück nicht gern einlassen. … 'Fragen Sie mich jetzt nach jedem, der außerhalb auch von Frankfurt sitzt bei der Commerzbank. Ich kann es Ihnen nicht beantworten und ich will auch nicht aufs Glatteis geraten damit.' Özcan Acikel, Headhunter 'Smith & Jessen': 'Ja, Investmentbanker lachen sich darüber kaputt, in der Tat. … Das ist einfach nur eine Scheindebatte, um die Bevölkerung zu beruhigen'. Die Investmentbanker bleiben ungeschoren." (Monitor, 6.11.2008)
Na dann! Der Letzte macht das Licht aus.

Keine Angst Angela, das Schlimmste haben wir überstanden.
Hartz 4 Stromerzeuger
Bekanntlich machen die steigenden Energiekosten besonders Hartz 4 Empfängern zu schaffen. An eine spürbare Erhöhung der Sätze ist alleine schon wegen der Bankenkrise, die bekanntlich den Großteil unserer finanziellen Recourcen in Anspruch nimmt, zur Zeit leider nicht zu denken. Die Idee eines Sozialagentur-Mitarbeiters könnte jetzt nicht nur das leidige Finanzproblem unserer Hartz 4 Empfänger lösen, sondern zusätzlich auch noch für deren Fitness sorgen. Sie ist ebenso frappierend wie einfach und verursachte, da den Hartz 4 Empfängern nicht nur die ersparten Stromkosten abgezogen, sondern auch das dazu nötige Equipment* in Rechnung gestellt würde, dem Staat keine zusätzlichen Kosten. Bei dem besagten Equipment handelt es sich um ein handelsübliches Trainingsrad, welches zusätzlich mit einem stromerzeugenden Generator versehen wurde der, wie die Lichtmaschine beim Auto, von einem Keilriemen angetrieben wird. Damit könnten die Beleuchtung und alle Haushaltsgeräte kostenlos mit Strom gespeist werden. Der gleichzeitige Betrieb besonders stromintensiver Geräte wie Herd, Spülmaschine oder Waschmaschine ist allerdings nur ab einer Tretleistung, die etwa einer Geschwindigkeit von 120 km/h entspricht, möglich. Da diese Leistung nur von wenigen Hartz 4 Empfängern erreicht werden dürfte, sollten Mehrpersonenhaushalte zusätzliche Stromerzeuger-Bikes beantragen dürfen, die dann miteinander gekoppelt den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Haushaltsgeräte ermöglichen könnten. Bei Grossfamilien, mit mehr als 4 Kindern, sollte sogar ein Strom-Überschuss erwirtschaftet werden, der dann in´s allgemeine Stromnetz eingespeist die Sozialagentur noch weiter entlasten würde. Ob die durch die Anstrengung erzeugte Körperwärme eines Hartz 4 Stromerzeugers eine Beheizung seiner Wohnung eventuell sogar überflüssig macht, muss noch getestet werden.
*Die rund 500 Euro würden dem Hartz 4 Empfänger natürlich in sozial verträglichen Raten von seinem Unterstützungbetrag abgebucht.
Das darf doch nicht wahr sein!
Unsere Politiker geben sich anscheinend mit einer Entschuldigung der Zertifikate- und Derivate-Kings, die etliche Menschen ruiniert haben, zufrieden. Während ein 100 Euro Ladendieb gnadenlos ins Gefängnis wandert, sollen die Verursacher des größten Raubzugs der Geschichte ihre Milliarden-Beute, die sie garantiert schon an den üblichen Stellen gebunkert haben, straffrei genießen können. Wie wäre es, wenn man Zocker-Steuerparadiese wie die Caiman Islands atomisieren würde. Ich finde, das bißchen mehr radioaktive Strahlung sollte man ruhig in Kauf nehmen.
Empörung nur vorgetäuscht?
Als unsere Kanzlerin, zusammen mit Finanzminister Steinbrück, vor die Presse trat und das billionenschwere Rettungspaket bekannt gab, machte sie ihrer Empörung über die verantwortungslosen Banker Luft und drohte einschneidende Änderungen an. Leider hielten sich die konkreten Maßnahmen bisher in Grenzen. Tatsache ist: Banken sollen weiterhin ungestört risikovolle Geschäfte und die Risiken außerhalb der Bilanz verstecken können. Noch immer kann die Bankaufsicht nicht hart prüfen. Noch immer kann mit geliehenem Geld gezockt werden. Nur klare Regeln für deutsche Banken können das ändern. Das Hilfspaket für die Banken und die Hoffnung auf internationale Regelungen reichen jedenfalls nicht aus! Wieso Angela die Banker mit Glacehandschuhen anfasst kann nur vermutet werden. In dem Zusammenhang wäre es interessant zu erfahren, wieviel bisher von den Bankern an die Regierungsparteien gespendet worden ist. Mich würde auch brennend interessieren wer damals, als die CDU illegal Gelder nach Luxemburg gebracht hatte, die viele Millionen für die Strafe gespendet hat, zu der die Partei verurteilt worden war. Die Parteimitglieder offenbar nicht. Ich kann mich noch gut erinnern, dass die CDU damals verzweifelt nach Geldgebern suchte. Wer schließlich ein grosses Herz hatte und einsprang, habe ich aus den Medien nie erfahren. Gegen die rund fünfhundert Milliarden, mit denen unsere Regierung jetzt die Banken absichert, waren die damaligen Millionen allerdings wirklich nur Peanuts.

Der Wolf frisst die Schafe ungezählt (altrömisches Sprichwort)
Angesichts der 26 Milliarden Bürgschaft, die Herr Steinbrück jetzt für die Hypo Real Estate (hatte ich vorher noch nie was davon gehört) locker gemacht hat, erscheinen die rund 10 Milliarden für die IKB beinahe wie Peanuts. Aber dass unser Finanzminister die IKB anschließend, für n´en Appel und n´en Ei (150 Mio.), ausgerechnet an einen Firmenvernichter wie Goldstar Investment Group verkauft, ist schon ein starkes Stück.

Das es auch anders geht zeigt der Film "Der Geist des Geldes".
Hier der Link:
http://www.dokumentarfilm24.de/2008/07/20/der-geist-des-geldes-doku-ueber-banken-kredite-wohlstand-und-macht/#more-76
Sex sells
Nach Angelas spektakulärer Dekollete-Aktion, die selbst im Ausland tagelang Tagesgespräch war, ist zu befürchten, dass unsere Bundeskanzlerin ihre weiblichen Attribute demnächst auch in Wahlkämpfen einsetzen wird. Wie ich aus sicherer Quelle (Ronald Pofalla wohnt im nahen Kleve) erfahren habe, sind diese Befürchtungen alles andere als unbegründet.
McCain´s Trumpfkarte?
Ob die Wahlkampfmanager von McCain wirklich so ein gutes Händchen bei der Auswahl von Frau Palin als künftige Vice Präsidenten gehabt haben? Obwohl Frau Palin eine glühende Verfechterin von Enthaltsamkeit vor der Ehe ist, kann ihre 17 jährige, unverheiratete Tochter sich auf baldigen Nachwuchs freuen. Vermutlich handelt es sich dabei aber nur um ein unglückliches Versehen.

Die Wetterkaputtmacher
Daran, dass wolkenlose Sonnentage in unseren nördlichen Breiten relativ selten sind, wird wohl selbst der versprochene Klimawandel so schnell nichts ändern. Umso ärgerlicher finde ich es, dass uns selbst diese wenigen Wetter-Highlights zunehmend kaputt gemacht werden. Politik und Presse nehmen dies anscheinend billigend in Kauf. Während um das CO2, dass vermutlich nur die Pflanzen besser sprießen lässt, ein Riesentara gemacht wird, können die Fluggesellschaften mit ihren immer zahlreicher werdenden Jets kritiklos unseren Himmel zuziehen. Wenn man das Pech hat, in der Nähe eines Funkfeuers zu wohnen, ist man besonders betroffen. Dabei wäre es mittlerweile, dank GPS, durchaus möglich den Flugverkehr gerechter über das Land zu verteilen. Außerdem könnte die Flughöhe der Reisejets von über 10000 m auf 8000 m reduziert werden, was zwar den Treibstoffverbrauch um 4% erhöhen, aber auch die schlechtes Wetter verursachenden Kondensstreifen völlig vermeiden würde. Da sich der Flugverkehr, laut Prognose der entsprechenden Institute, jährlich um 5 % steigern wird, werden wolkenlose, blaue Himmel wohl bald ganz der Vergangenheit angehören.

Die folgenden Bilder wurden von mir am Sonntag den 31. 8. 08 von meinem Balkon aus aufgenommen.

Zuerst scheint alles halb so schlimm zu werden.

Doch dann zieht sich der Himmel langsam zu.

Bis er dann beinahe bedeckt ist.

Eine Satelittenaufnahme, die eine typische Kondensstreifen-Bedeckung über Deutschland zeigt. Da die Auflösung der Kamera nicht besonders hoch ist, können nur Konzentrationen dargestellt werden. Einzelne Kondensstreifen sind deshalb nicht zu sehen.
Findet Angela die Globalisierung toll?
Obwohl die hauptsächlich durch Spekulation ausgelösten Preisexplosionen bei Nahrungsmitteln und Energie jedem klargemacht haben dürften, wohin uns die ungezügelte Globalisierung führt, ist von unserer Kanzlerin zu diesem Thema nichts konkretes zu hören. Man könnte fast auf die Idee kommen, dass ihr Geldhaie und Heuschrecken-Spekulanten wichtiger als das eigene Volk sind. Eine offene Kritik, an dem schädlichen Gebaren der Spekulanten und Fonds-Managern ist längst überfällig. Selbst wenn unsere Bundeskanzlerin in Israel und den USA nicht mehr ganz so nett empfangen wird wie bisher.

Preisexplosion bei Lebensmitteln, Weizenpreis verdoppelt sich.
Der Grund für den hohen Anstieg der Getreidepreise sind Spekulanten und angeblich auch die Biosprit-Pläne der Europäer und anderer Industriestaaten, die den Preis zusätzlich nach oben treiben. Im Februar dieses Jahres wurde die magische Grenze von 10 Dollar pro Scheffel Weizen an der wichtigsten Rohstoffbörse der Welt in Chicago erstmalig durchbrochen.
Einer Weltbankstudie zufolge erhöhten sich die Lebensmittelpreise in den vergangenen drei Jahren ebenso dramatisch: um 83 Prozent insgesamt und bei Weizen sogar um 181 Prozent. Weil darunter vor allem die Ärmsten zu leiden haben, die einen besonders hohen Anteil ihres Einkommens für Ernährung ausgeben müssen, erklärte Weltbank-Präsident Robert Zoellick: "Die Auswirkungen dieser Nahrungsmittelkrise bedeuten sieben verlorene Jahre im Kampf gegen die Armut."
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen rief inzwischen zu zusätzlichen Spenden auf. Wenn nicht weitere 500 Millionen Dollar aufgebracht werden könnten, müssten schon bald die Lebensmittel für Bedürftige rationiert werden. Über das Welternährungsprogramm werden fast 88 Millionen Menschen in 78 Ländern versorgt.
Ein grosser Befürworter des Biosprits ist unser Umweltminister Gabriel, der nichts unversucht lässt, uns dieses für Motoren nur schwer zu verkraftende Gebräu auf´s Auge zu drücken. Da sich mit dem Anbau von für Biosprit geeigneten Pflanzen oft mehr Geld verdienen lässt als mit Nahrungspflanzen, werden Letztere langsam knapp. Wie wir aus gut unterichteter Quelle erfahren haben, will Herr Gabriel demnächst persönlich in die afrikanischen Hungergebiete reisen, um dort um Verständnis für sein Biosprit-Projekt zu werben.
Hat unsere Angela das Diktatoren-Gen?

Wohl eher nicht, aber da haben wir wohl nur Glück gehabt, wie der folgende Bericht vermuten lässt. Bei ihrem Kofferträger und Generalsekretär Pofalla sollte man allerdings unbedingt nach dem AVPR1-Gen suchen.
Diktatorisches Verhalten könnte in den Genen liegen
Erschienen am 06. April 2008
Saddam Hussein: Könnten seine Gene für sein Verhalten verantwortlich sein?
(Quelle: dpa)
Selbstsüchtige Diktatoren verdanken ihr Verhalten möglicherweise ihren Genen: Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem haben nachgewiesen, dass Rücksichtslosigkeit von einem bestimmten Gen gesteuert wird. Mit Hilfe ihrer Erkenntnisse kann herrschsüchtiges und egoistisches Verhalten in einem anderen Licht gesehen werden, schreiben sie in der Zeitschrift "Genes, Brain and Behavior", in der sie ihre Ergebnisse veröffentlichten.
Für manche ist nehmen besser als geben
"Es scheint Leute zu geben, für die die alte Weisheit ´Es ist besser zu geben als zu nehmen´ einfach nicht gilt ", sagte Richard Ebstein, der Leiter des Forschungsteams. In der Studie wurde dies an Studenten nachgewiesen, in der Realität erwarte man solches Verhalten von Diktatoren oder raffgierigen Unternehmern.
Hormon steuert pro-soziales Verhalten
Im Mittelpunkt des Forscherinteresses stand dabei das Gen AVPR1. Es produziert die Rezeptoren des Hormons Vasopresin, welches pro-soziales und altruistisches Verhalten steuert. So haben frühere Studien bereits gezeigt, das das Hormon wichtig für den Zusammenhalt der Mitglieder sozialer Gruppen ist. Die Forscher wollten nun herausfinden, ob unterschiedliche Ausprägungen der Rezeptoren bei verschiedenen Personen zu mehr oder weniger großzügigem Verhalten führen.
Studenten werden zu Diktatoren oder Empfängern
Die Wissenschaftler entdeckten den Zusammenhang zwischen rücksichtslosem Verhalten und AVPR1 im Rahmen eines so genannten Diktator-Spiels. Nach dem Gen-Test teilten sie ihre 200 Probanden in zwei Gruppen ein: Diktatoren und Empfänger. Jeder Diktator bekam knapp 50 israelische Shekel, knapp 10 Euro.
18 Prozent zeigten sich selbstsüchtig
Wenn sie wollten, konnten sie ihr Geld mit anderen, ihnen unbekannten Empfängern teilen. Der Gewinn der Empfänger hängt in diesem Spiel allein von der Großzügigkeit der Diktatoren ab. Rund 18 Prozent aller Diktatoren behielt das Geld, ein Drittel gab die Hälfte ab, sechs Prozent waren besonders spendabel und gaben fast ihren ganzen Gewinn weiter.
Länge des Gens bestimmt das Verhalten
Bei den Entscheidungen der Probanden spielte ihr Geschlecht keine Rolle, umso mehr jedoch eine andere genetische Disposition. Die Forscher konnten nachweisen, dass Menschen sich selbstsüchtiger verhalten, je kürzer ihre Version des AVPR1-Gens ist.
Belohnungseffekt fehlt
Wie genau die Länge des Gens die Vasopressin-Rezeptoren steuert, ist aber noch unklar. Es könnte sein, dass sie darüber entscheidet, wieviel Belohnungsgefühl ein Mensch hat, nachdem er großzügig war. Menschen, bei denen kein Belohnungseffekt entsteht, haben weniger Interesse, an andere zu denken. Sie verhalten sich rücksichtsloser und selbstsüchtiger als andere.
Zwillingsstudie ist nicht möglich
Obwohl der Mechanismus noch nicht abschließend geklärt ist, ist sich Ebstein sicher, dass diktatorisches Verhalten eine genetische Komponente hat. Dies wäre einfacher nachzuweisen, wenn es einen Diktator mit Zwilling gäbe, sagt er. Dann könnte man sehen, ob der eine so rücksichtslos wäre wie der andere.
"Das Kartenhaus wankt",
meinte ein Aktienhändler angesichts der US-amerikanischen Immobilienkrise deren Auswirkungen auf die internationale Bankenwelt immer noch nicht absehbar sind. Trotz riesiger Stützungskäufe der Notenbanken, in Höhe von mehr als 200 Milliarden Euro, für die übrigens mal wieder die Steuerzahler zur Kasse gebeten wurden, scheint es jetzt so weit zu sein. Der deutsche Aktienindex DAX rutschte am Montag dem 21. 1. 08 in den Keller und die Talfahrt ist offenbar noch nicht zu Ende. Aber selbst wenn es nicht zu dem befürchteten Horror-Crash kommen sollte, werden wir alle unter den Folgen zu leiden haben. So ist zu befürchten, dass die Banken den Zinssatz für einen Immobilienkredit in naher Zukunft der neuen Marktsituation anpassen werden. Was nichts anders heisst, als dass die Liquidität der Kunden noch erheblich genauer unter die Lupe genommen wird als heute. Kurz gesagt: Nur wer schon genug Geld hat, bekommt noch einen Kredit.

Neues NOKIA-Design

Die gefühlte Inflation
Tatsache ist offenbar, dass die Inflationsrate im Dezember (im Vergleich zum Vorjahresmonat) 3,3% betrug. Apropos Betrug, lebenswichtige Güter, wie z.B. Grundnahrungsmittel, Treibstoff und Energie verteuerten sich trotzdem um bis zu 50%. Das ficht die bundesamtlichen Statistiker allerdings nicht an. Der zur Feststellung der Inflationsrate von ihnen zusammengestellte Warenkorb bleibt das Mass all ihrer Berechnungen. Er enthält unter anderem: Gartenmöbel, Kaviar, MP3-Player und Speichersticks, die zugegebenermassen erheblich billiger geworden sind. Das Problem ist nur, dass z.B. Rentner oder Arbeitslose selten Geld dafür über haben.

Sind wir Deutsche wirklich zu dick?
Jedenfalls behaupten das unsere Medien.
Man kann nur mutmassen welche tragischen Schicksale sich hinter dieser Aussage verbergen.

Übrigens, unser Altkanzler Helmut Kohl will wieder heiraten. Nach siebenjährigem Witwerdasein wird der 78-Jährige damit zum zweiten Mal eine Ehe eingehen. Der Hochzeitstermin wird noch geheim gehalten. Es soll aber schon "bald" sein, heißt es aus Kohls Umfeld. Wir wünschen dem ehemaligen CDU-Vorsitzenden, und vor allem seiner zukünftigen Frau Maike Richter, alles Gute und immer ein stabiles Bettgestell.
Sollte man Tabu-Themen ansprechen?
Na klar, auch wenn es einigen Politikern, wie z.B. unserer selbsternannten Mutter der Immigranten, Claudia Roth nicht passt. Auf ihren Beitrag hinsichtlich der Übergriffe auf Deutsche durch ausländische Jugendliche warte ich bisher vergeblich. Was eigentlich nicht verwunderlich ist, ganz im Gegensatz zu den Äusserungen Kurt Becks zu dem Thema. Er, angeblich ein Freund deutlicher Worte, hält sich mit seiner Kritik plötzlich erstaunlich zurück. Ist ein deutscher Rentner weniger Wert als ein von rechten Idioten verprügelter Inder? Ich hoffe wir sind noch nicht so weit.
Soziale Marktwirtschaft?
Ludwig Erhard würde vermutlich im Grab rotieren, wenn er sehen könnte was aus seinem früheren Erfolgsmodell mittlerweile geworden ist. Angesichts der in fast jedem Zweig der Wirtschaft vorhandenen Kartelle kann von freier Marktwirtschaft jedenfalls keine Rede mehr sein. Ob beim Sprit, Strom, Gas und jetzt sogar bei der Milch, der Verbraucher wird gnadenlos abgezockt. Dass unsere Regierung dies völlig in Ordnung zu finden scheint verwundert nicht, denn wie die Beispiele Wolfgang Clement (SPD) oder Heiner Müller (SPD) eindrucksvoll beweisen, sind die Übergänge zwischen Politik und Wirtschaft fliessend. Wenn man nicht jetzt schon, neben seinem Amt sogenannte "Nebentätigkeiten" ausübt, will man ja schließlich später, nach dem Ausscheiden aus der Politik, noch an die richtig vollen Futtertröge. Da ist es bestimmt nicht förderlich, wenn man sich mit denen anlegt die einem später das Alter vergolden sollen. "Dessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe" Dieses alte Sprichwort wird von unseren Volksvertretern offenbar gründlich missverstanden, denn immerhin leben sie ja, zumindest im Moment noch, von unseren Steuergeldern. Wenn auch manchmal nur zum kleinen Teil, wie z.B. Herr Friedrich Merz (CDU), dessen Nebeneinkünfte, dank seiner 15 "Aussenjobs", sein Abeordnetengehalt zu einer Art Portokassen-Honorar degradieren dürften. Auf Besserung ist aus den oben genannten Gründen nicht zu hoffen, so das sich der deutsche Normalverbraucher, vermutlich auf breiter Front, wohl auf eine Vielzahl weiterer Preisschübe einrichten muss.

Entlastungsaktion für pädophile Priester
Mit Empörung haben viele Amerikaner die Entscheidung der Erzdiözese von Los Angeles aufgenommen, den Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester eine Millionenentschädigung zu zahlen. Ein kalifornisches Gericht hatte zuvor die Zahlung von 660 Millionen Dollar genehmigt für die rund 500 Opfer auf ihre Verfahren verzichten. Die Finanzierung der Summe soll durch Grundstücks- und Immobilienverkäufe, aber auch durch zusätzliche Spendeneinnahmen gedeckt werden.

Jedem das Seine!
Während beinahe 80% der Deutschen für einen Mindestlohn sind, können sich nur rund 3% unserer Grossjachten-Besitzer mit diesem Vorhaben anfreunden. Obwohl über 60% ihrer Wähler ebenfalls einen Mindestlohn befürworten, folgt die CDU Führung lieber den Argumenten dieser Hobby-Seefahrer. Warum Angela Merkel trotzdem noch nicht, wie z.B. ihr französischer Kollege Sarkosy, auf eine Jacht eingeladen wurde ist nicht bekannt.

Urlaubszeit
Auch wenn es für die meisten Urlauber schon zu spät dafür sein dürfte, man sollte sich nicht nur auf den Reiseprospekt verlassen. In der Nähe des Urlaubortes befindliche Militärstützpunkte werden darin nämlich meistens verschwiegen, was manchmal zu unvorhergesehenen Begleiterscheinungen führen kann.
Drastische Strompreiserhöhungen angekündigt
Obwohl der durchschnittliche Strompreis in den letzten sechs Monaten schon um durchschnittlich 30% gestiegen ist, planen die deutschen Stromversorger weitere drastische Preiserhöhungen. Man geht davon aus, dass in den nächsten beiden Monaten mit ähnlichen Steigerungsraten zu rechnen ist. Selbst Fachleute reden von Abzocke, die dringend einer Überprüfung durch die Kartellbehörden bedürfe. Aber was kann der Verbraucher selbst tun? Claudia Kempfert, Professorin für Volkswirtschaftslehre, Antwort klingt wenig ermutigend: Der Verbraucher kann nicht viel tun. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist keine wirkliche Alternative. Die Preise unterscheiden sich kaum. Man müsse auf entsprechende Signale aus der Politik warten. Da unsere Volksvertreter aber, siehe Clement, nach ihrer Politikerkarriere weiter gerne in die lukrativen Pöstchen der Energiewirtschaft wechseln wollen, könnte die Warterei etwas länger dauern.
Folgen der Globalisierung
Ein auf dem G 8 Gipfel nicht angesprochener Aspekt der Globalisierung sind die Auswirkungen auf den Tourismus. Selbst die abgelegensten Regionen sind vor ihm nicht mehr sicher. Was zwar positive Auswirkungen auf die Wirtschaft der entsprechenden Länder haben, aber auch zu Missverständnissen führen kann.

Paris im Knast
Als Paris Hilton dort noch Gast war, sollen die Besuche des Frauengefängnisses von Lynwood durch männliche Vollzugsbeamte aus benachbarten Haftanstalten sprunghaft angestiegen sein. Das dortige, ausnahmslos weibliche Personal, konnte sich das plötzliche Interesse ihrer männlichen Kollegen an ihrer Einrichtung nicht recht erklären, schloss aber einen Zusammenhang mit der Anwesenheit von Paris Hilton weitgehend aus.

Der G 8 Gipfel und seine Gastgeberin
Der Enthusiasmus und Elan, mit dem sich die Kanzlerin für das Gelingen des G 8 Gipfels einsetzte, kann im Nachinein gar nicht hoch genug gewürdigt werden. Wie es demnächst mit den G 12 Gipfeln klappt bleibt abzuwarten.
Die Angst des Verteidigungsministers vor Tornados
Einem Bericht des Spiegels zufolge soll unser Verteidigungsminister etwas verstört reagiert haben, als er Aufnahmen seines Privathauses vorgelegt bekam, die von einem Aufklärungs-Tornado aus 8000 m Höhe geschossen worden waren. Jung soll sofort seine Frau angerufen und mit den Worten, "Meine Jung´s sehen alles" zukünftig mehr Vorsicht bei der Gartenarbeit angemahnt haben. Obwohl mir die Originalbilder von Herrn Jungs Haus mittlerweile vorliegen, können sie aus verständlichen Gründen nicht veröffentlicht werden. Das folgende Bild, das ein übliches Ritual der Piloten beschreibt, macht aber wohl ausreichend deutlich, wie seine Warnung wohl gemeint war.

Sterben die Deutschen aus?
Hoffentlich, wird vermutlich so mancher unserer Neider sagen, aber jetzt ist es endlich amtlich. Wie die neusten Zahlen des statistischen Bundesamtes zeigen, ist fast jeder Fünfte in Deutschland mittlerweile ausländischer Herkunft, oder wie es Neudeutsch heisst, mit Immigrations-Hintergrund. Ich fürchte, es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann wir lendenlahmen Deutschen das Ruder an ejakulationsfreudigere Bevölkerungsgruppen übergeben müssen.

Alle Rechte bei: Dieter Felsmann